19
September
2018
|
10:48
Europe/Amsterdam

Der TGE auf der IAA 2018 – der MAN unter den Transportern (Press Kit Van)

Zusammenfassung

Mit dem MAN TGE positioniert sich die Münchner Traditionsmarke seit dem vergangenen Jahr erfolgreich im Transporter-Segment. Mit dem „Kleinen“ stellt MAN ein leichtes Nutzfahrzeug auf die Räder – für anspruchsvolle Kunden und anspruchsvolle Aufgaben. Ausgewiesene TGE-Verkaufsberater sorgen dabei für eine maßgeschneiderte Kundenlösung.

 

  • MAN als Full-Range-Anbieter
  • Bis zu 18,4 Kubikmeter Ladevolumen
  • Motoren von 75 kW bis 130 kW
  • Serienmäßige Sicherheit durch Notbremsassistenten
  • Service und Einsatz rund um die Uhr

 

Full-Range-Anbieter

Wenn es darum geht, für jede Transportaufgabe die richtige Antwort parat zu haben, ist MAN mit einem Angebot von 3,0 bis 44 Tonnen Full-Range-Anbieter. Mit dem TGE überträgt MAN das gewohnt kundenorientierte Lkw-Geschäft in die Klasse der Transporter. Die beste Lösung für den Kunden rückt dabei stets in den Vordergrund. Speziell ausgebildetes und geschultes Personal steht dazu als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Langjährige Erfahrung sowie eine reibungslose Verzahnung mit den unterschiedlichen Aufbauherstellern ist damit ebenso selbstverständlich wie die enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Großkunden. In Teamwork zwischen Kunde, Aufbauhersteller, Vertrieb und Service entsteht so ein Fahrzeug, das über die gesamte Länge der Laufzeit immer den besten Nutzwert bietet. Die Zielgruppen sieht MAN beispielsweise in der Logistik und im Bau, aber auch branchenspezifische Anforderungen aus Handwerk und Personenbeförderung sind zukünftige Einsatzgebiete des leichten „Lastwagens“ aus dem Hause MAN Truck & Bus. Allen Anwendungen gemein: Durch den niedrigsten cW-Wert von 0,33, dem geringsten Verbrauch seiner Klasse sowie geringen Wartungs- und Reparaturkosten überzeugt der MAN TGE mit der besten Total Cost of Ownership (TCO).

Viel Platz und hohe Zuladung

Neben dem geschlossenen Kastenwagen und dem verglasten Kombi bereichern Fahrgestelle mit Einzel- und Doppelkabine das Angebot an Karosserieformen. Selbstverständlich lassen sich Letztere auch mit einer Vielzahl an Aufbauten ab „Werk“ ordern. Für den MAN TGE stehen zwei Radstände, drei Dachhöhen und drei Fahrzeuglängen zur Wahl. Die Fahrzeuglängen der Kastenwagen reichen von 5.983 Millimeter über 6.833 Millimeter bis hin zur 7.388 Millimeter langen Variante mit großem Überhang. Die möglichen Fahrzeughöhen sind 2.340 Millimeter, 2.575 Millimeter und 2.800 Millimeter. Bei entsprechender Kombination resultiert daraus ein maximales Laderaumvolumen von 18,4 Kubikmetern. Immer der Fall: ein via LED-Leuchten hell illuminierter Laderaum. Der Einstieg in den MAN TGE beginnt bereits bei 3,0 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht – das obere Ende liegt bei 5,5 Tonnen. Weitere 3,5 Tonnen lassen sich mittels Anhängerkupplung bewegen. Herausragend ist beispielsweise die maximale Nutzlast des 3,5-Tonners. Er kann im Idealfall bis zu 1,5 Tonnen Zuladung schultern.

Vielfalt und Wirtschaftlichkeit im Antrieb

Variantenreich sind auch die Antriebe. In Abhängigkeit des zulässigen Gesamtgewichts sind Front- und Heck- sowie Allradantrieb möglich, wahlweise mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe oder 8-Gang-Automatikgetriebe. Im MAN TGE arbeitet eine komplett neue Diesel-Motoren-Generation, die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit verspricht. Angeboten werden die 1.968 cm3 großen Motoren mit 75 kW / 102 PS, 90 kW / 122 PS, 103 kW / 140 PS und 130 kW / 177 PS. Zudem wurde der Vierzylinder speziell im Hinblick auf die „harten“ Anforderungen eines Nutzfahrzeuglebens entwickelt. Sparsamkeit und Robustheit stehen damit an oberster Stelle. Eigenschaften, die der MAN TGE bündelt und somit ökonomisch wie ökologisch für neue Bestwerte in seiner Sparte sorgt.

Komfort und Alltagstauglichkeit im Interieur

Hinter dem Lenkrad entwickelt sich der Arbeitsplatz Nutzfahrzeug zum Lebensraum TGE. Zahlreiche durchdachte Ablagen unterstützen die Arbeit des Fahrers im Alltag. Die in vier Ausführungen erhältlichen Fahrersitze, die in Polsterung und Ausformung durch Langstreckenkomfort und Seitenhalt überzeugen, lassen keine Wünsche offen. Abriebfeste und bewährte Bezüge aus den Lkw-Baureihen garantieren indes Langlebigkeit.

Höchste Sicherheit durch Assistenzsysteme

Mit dem, im TGE serienmäßigen, Notbremsassistenten EBA (Emergency Brake Assist) steuert MAN einen wesentlichen Bestandteil zur Verkehrssicherheit bei. Dazu überprüfen Abstandssensoren kritische Abstände zum Vordermann und helfen, den Anhalteweg zu verkürzen. Die integrierte City-Notbremsfunktion bremst darüber hinaus bei niedrigen Geschwindigkeiten das Fahrzeug automatisch ab und reduziert so mit Auffahrunfällen eine der häufigsten Unfallursachen, minimiert damit Ausfallzeiten und Reparaturkosten und erhöht im Gegenzug den Restwert. Der optionale Rückfahrassistent unterstützt dagegen beim rückwärtigen Ausparken. Des Weiteren lässt sich ein Anhängerrangierassistent bei Bedarf aktivieren. Darüber hinaus kompensiert die elektromechanische Servolenkung Gegenlenkkräfte, wie sie beispielsweise durch Seitenwinde entstehen. Für hohen Komfort auf langen Autobahnetappen sorgt der abstandsgeregelte Tempomat. Der Sicherheit aller dienen die Müdigkeitserkennung und die Multikollisionsbremse: Mit Letzterer können Folgekollisionen mit anderen Hindernissen oder Verkehrsteilnehmern verhindert werden.

Herausragender Service

Des Weiteren profitiert und partizipiert die neue Baureihe vom professionellen MAN-Service: Dieser ist unter anderem bekannt für seine unkomplizierte Hilfe oftmals ohne Werkstatttermin, seine schnelle Hilfe im Notfall auch am Wochenende und nachts sowie seine sehr langen Öffnungszeiten. Selbstverständlich steht dabei der Service für das Komplettfahrzeug ebenso im Fokus wie flexible Wartungs- und Reparaturverträge. Garantieerweiterungen, eine Mobilitätsgarantie sowie der 24-Stunden-Pannendienst runden die Werkstattleistungen ab. Darüber hinaus bietet MAN maßgeschneiderte Financial Services an, die den Fuhrparkleiter sowie Eigner beim Kauf und während der Laufzeit des Fahrzeugs unterstützen. Für eine kontinuierliche Weiterbildung der Fahrer lassen sich verschiedene Lehrgänge und Schulungen bei den Trainern von MAN ProfiDrive buchen. Hier werden beispielsweise in unterschiedlichen Modulen das richtige Verhalten bei Notfällen, wirtschaftliches Fahren oder aber das richtige Sichern der Ladung trainiert. Mit diesem breiten Dienstleistungsportfolio lässt sich für den Nutzer und Eigentümer ein „Rundum sorglos“-Paket schnüren, wie es im Segment der leichten Nutzfahrzeuge nur selten zu finden ist.

 

Der elektrisiert! – MAN präsentiert zur IAA Nutzfahrzeuge 2018 den MAN eTGE 4.140

 

Bereits im Juli startet im MAN Werk in Wrzesnia seine Produktion und auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018 in Hannover feiert er Weltpremiere: der vollelektrisch angetriebene MAN eTGE 4.140. Mit einer Reichweite von rund 160 Kilometern und einer Nutzlast von 1t bis zu 1,75t – je nach Zulassung – ist der Elektro-Löwe für die Logistik der „Letzten Meile“ wie gemacht. „Unter Strom“ setzen den MAN eTGE modernste Fahrzeugtechnik und im Großserieneinsatz bereits bewährte Elektrokomponenten. Kunden, die sich für den MAN eTGE entscheiden, fahren nicht nur ökologisch in Richtung Transportbranche der Zukunft, sondern profitieren von diversen ökonomischen Vorteilen.

 

  • Vollelektrisch angetriebener MAN eTGE ist die eMobility-Lösung im Transportersegment
  • MAN eTGE 4.140 genau auf Anforderungen in spezifischen eMobility-Einsatzgebieten zugeschnitten
  • Elektrofahrzeugtechnik im MAN eTGE ausgereift, zuverlässig und wartungsfreundlich
  • eMobility bietet vielfältige Kundenvorteile

Statistisch betrachtet, legen 70 Prozent der leichten, im städtischen Raum eingesetzten Nutzfahrzeuge am Tag durchschnittlich unter 100 Kilometer zurück. Die dabei erreichte Durchschnittsgeschwindigkeit ist gering. Gepaart mit vielen Starts und Stopps im dichten Stadtverkehr beschreibt dieses Anforderungsprofil nahezu perfekt das ideale Einsatzgebiet für Elektrofahrzeuge – deshalb wird demnächst dort auch der MAN eTGE 4.140 unterwegs sein.

Die vollelektrisch angetriebene Ausführung des MAN Transporters rollt ab Juli im MAN Werk Wrzesnia vom Band und ist zunächst als Kastenwagen in Hochdachvariante erhältlich. Er bringt fast elf Kubikmeter Laderaumvolumen und, je nach Zulassung, als 3,5-Tonner oder 4,25-Tonner, eine Nutzlast von bis zu 1,75 Tonnen mit – und eine theoretische Reichweite von bis zu 160 Kilometern nach NEFZ. Diese Kapazität deckt zirka dreiviertel aller innenstädtischen Transporte ab, die aktuell mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor abgewickelt werden.

Am Ende des Tages möchten Elektrofahrzeuge an die Ladestation gehängt werden, hier macht der MAN eTGE keine Ausnahme. Wenn man allerdings bedenkt, wie selbstverständlich es inzwischen geworden ist, etwa Smartphones über Nacht aufzuladen, ist der Ladezyklus quasi kein Argument mehr gegen eMobility im Nutzfahrzeugbereich. Das Aufladen ist beim MAN eTGE an einer AC-Wallbox mit 7,2 Kilowatt in rund fünfeinhalb Stunden erledigt. Eine Schnellladung von Null auf 80 Prozent ist innerhalb von 45 Minuten möglich, wenn eine Gleichstromladestation mit Comboladesteckdose (Combined Charching Systeme CCS) und 40 Kilowatt Ladeleistung zur Verfügung steht.

Bei entsprechender Batteriepflege liegt der Kapazitätsverlust des 36kWh großen Akkus nach rund 2000 Ladezyklen bei lediglich 15 Prozent. Einzelne Module von sechs oder zwölf Zellen lassen sich außerdem separat austauschen. Untergebracht sind die 264 Lithium-Ionen HV-Zellen unter dem leicht erhöhten Ladeboden, der baugleich in den heckangetriebenen Karosserieversionen mit Dieselmotor zum Einsatz kommt – „Batterien fressen Platz“ gilt also auch nicht als Ausrede.

Als Antrieb kommt im MAN eTGE eine permanenterregte Synchronmaschine zum Einsatz. Der Drehstrommotor ist, in Kombination mit dem 1-Gang-Getriebe, direkt an der Antriebsachse vorn montiert. Er bringt eine Maximalleistung von 100 Kilowatt, seine Leistung im Dauerbetrieb beträgt rund 50 Kilowatt. Für ein agiles Fahrverhalten sorgt dabei das sofort anliegende Drehmoment von 290 Nm.

Neben dem neuen Antriebskonzept packt MAN eine Menge mehr in den eTGE 4.140: Komfort-Sitze für Fahrer und Beifahrer, Climatronic, Frontscheiben- und Sitzheizung, Navigationsgerät und Telefonvorbereitung sowie das aktuelle Kombiinstrument Colour und LED-Scheinwerfer sind serienmäßig. Aber damit noch nicht genug: Der MAN eTGE steht den herkömmlich angetriebenen TGE auch in Sachen Sicherheit in nichts nach. Er ist mit Einparkhilfe mit Flankenschutz, Multifunktionskamera, Rückfahrkamera, Geschwindigkeitsregelanlage und -begrenzer sowie dem Umfeldbeobachtungssystem mit City-Notbremsfunktion ausgestattet – und selbstverständlich ist der Notbremsassistent EBA (Emergency Brake Assist) an Bord.

Gewerbetreibende oder Flottenkunden, die sich für den MAN eTGE entscheiden, profitieren von wirtschaftlichen Vorteilen. Sie können an e-Subventionsprogrammen ihrer Länder teilnehmen und sich bei „Zero Emission“-Ausschreibungen bewerben. Der eTGE unterliegt keinen Einfahrtsbeschränkungen durch eventuelle Dieselfahrverbote und außerdem ermöglicht er Früh-, Spät- und Nachtzustellungen in Ballungsräumen, da er ohne Motorengeräusche sehr leise daher rollt. Der fehlende Verbrenner hat noch einen weiteren Effekt: wartungstechnisch kommt der eTGE mit deutlich weniger bewegten Bauteilen aus. Diverse typische Serviceroutinen wie zum Beispiel Öl- und Ölfilterwechsel fallen weg. Diese Faktoren schlagen sich positiv in der TCO (Total Cost of Ownership) nieder. Nicht zuletzt zeigen MAN eTGE-Besitzer zukunftsweisendes ökologisches Engagement und können dies auch gegenüber ihren Kunden kommunizieren.

 

Der fährt die richtige Schalt-Strategie – MAN TGE mit Automatikgetriebe für alle Antriebsarten

 

Ein echtes, robustes und flexibles Nutzfahrzeug mit ordentlich Ladevolumen und Nutzlast – aber so komfortabel zu fahren wie ein Pkw? Nichts leichter als das: Den MAN TGE gibt es optional jetzt in allen Antriebsvarianten mit einem 8-Gang-Automatikgetriebe.

 

  • MAN TGE jetzt mit 8-Gang-Automatikgetriebe als Front-, Heck, und Allradantrieb verfügbar
  • Komfortable Tiptronic-Bedienung mit Handschaltmodus
  • Effiziente und verbrauchsoptimierte Schaltstrategie
  • MAN TGE mit Automatikgetriebe bietet bestes Preis-Leistungsverhältnis im gesamten Wettbewerb

Dabei kommt für die Transporter mit Front- und Allradantrieb ein quer verbautes Modell (AQ450-8A/-8F, 410 Nm) des japanischen Zulieferers AISIN AW Co. LTD zum Einsatz. Bei Allrad-Fahrzeugen wird es mit einem angeflanschten Winkeltrieb ergänzt. Für TGE-Hecktriebler fällt die Wahl auf das AL550-8H (410 Nm) von ZF Friedrichshafen im Längseinbau. Beide Getriebemodelle sind aus dem Pkw-Bereich bereits als bewährt und zuverlässig bekannt. Für den Einbau im MAN TGE wurden die Automatikgetriebe angepasst und Bauteile, wie zum Beispiel Gehäuse, Wandler, Differenzial, Planetensatz, Belaglamellen und Lamellenträger, noch widerstandsfähiger ausgelegt sowie die Parksperre verstärkt.

Mit dem optionalen 8-Gang-Automatikgetriebe für alle Antriebsvarianten ergänzt der MAN TGE seine hervorragenden „Inneren Werte“, wie Nutzlast, Ladevolumen und große Aufbauten- und Fahrgestellvielfalt, um einen weiteren Pluspunkt: noch mehr Fahrkomfort. Durch das selbsttätige Anfahren, die Auswahl, Übersetzung und Schaltung der Gänge entlastet das Automatikgetriebe den Fahrer, gerade im Stopp-&-Go-Verkehr, optimal. Er kann sich voll auf den Straßenverkehr konzentrieren und wird körperlich nicht so beansprucht, wie bei ständigem Kuppeln und Handschalten.

Doch nicht nur der Fahrer kommt „fitter“ ans Ziel, gleiches gilt für das Fahrzeug. Die Automatikgetriebe im TGE schalten verschleißfrei. Beim Beschleunigen wechselt sie kurz vor Erreichen der höchstzulässigen Motordrehzahl automatisch in den nächsthöheren Gang und beim manuellen Herunterschalten nehmen sie den Schaltbefehl erst dann an, wenn ein Überdrehen des Motors nicht mehr möglich ist. Die Schaltstrategie ist auf eine stets effiziente und verbrauchsoptimierte Fahrsituation ausgelegt. Außerdem schont die Schaltautomatik durch nahezu ruckfreies Anfahren Fahrgäste und Ladung. Kommt der TGE beispielsweise als City-Bus oder Kranken- und Rettungswagen zum Einsatz, ist dies ein Muss. Aber auch Flottenfahrzeuge – etwa bei Paket-, Kurier- oder Lieferdiensten – die nicht ausschließlich einem festen Fahrer zugewiesen sind, zeigen mit Automatikgetriebe deutlich weniger Wartungsbedarf. Damit empfiehlt sich der TGE noch stärker als ideales Fahrzeug für den urbanen Bereich.

Im MAN TGE mit Automatikgetriebe bietet sich, ganz wie vom Pkw gewohnt, ein komfortabler Tiptronic-Wählhebel im unteren Bereich des Armaturenbretts. Die 8-Gang-Automatikgetriebe verfügen außerdem über einen Tiptronic-Handschaltmodus: Von Schalterstellung D aus besteht eine Verbindung zu einer zweiten, parallel liegenden, Gasse. Durch leichten Druck nach rechts gelangt man in diese Gasse, wo durch Betätigung des Schalthebels eine Stufe hoch (+) oder herunter (-) Gänge manuell gewechselt werden können. Im Display des Kombiinstruments wird die aktuelle Wählhebelstellung angezeigt.

Im Transporter-Segment ist MAN mit dem TGE aktuell der einzige Hersteller, der ein 8-Gang-Automatikgetriebe optional für alle Antriebsvarianten anbieten kann. Überdies ist der MAN TGE mit Automatikgetriebe das Fahrzeug mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis am Markt.

 

Der für Schwergewichtiges – MAN TGE als 5,5-Tonner mit deutlichem Nutzlastplus

 

Nahezu eine halbe Tonne mehr Nutzlast bei gleichem, breit gefächerten Portfolio – der MAN TGE 5,5-Tonner ist der ideale Transporter für schwere Einsätze und robuste Aufbauten.

 

  • MAN TGE 6.180 und MAN TGE 6.100 jetzt auch mit 5,5t zulässigem Gesamtgewicht
  • Knapp eine halbe Tonne mehr Nutzlast
  • MAN TGE 5,5-Tonner in gleicher Variantenvielfalt verfügbar, wie der MAN TGE 5-Tonner

Mit dem MAN TGE 6.100 und dem MAN TGE 6.180 baut MAN seine Transporter-Range in punkto Gewichtsklassen weiter aus. Als 5,5-Tonner (zulässiges Gesamtgewicht) bringen die Fahrzeuge ein Nutzlastplus von fast einer halben Tonne im Vergleich zum TGE 5-Tonner mit. Der neue 5,5-Tonner wird dabei in den gleichen Längen und Varianten verfügbar sein. Dies spricht vor allem Kunden an, die schwere Transportaufgaben zu erledigen haben, wie zum Beispiel Kastenwagen mit Werkstatteinbauten für Handwerker. Aber auch Aufbauten mit höherem Eigengewicht, Kipper-Pritschen für das Baugewerbe etwa, sind kein Problem.

MAN erreicht das höhere zulässige Gesamtgewicht auf Basis des 5-Tonner-TGE durch technische Modifikation an Bremssystem und Fahrwerk. Der 5,5-Tonner kommt mit verstärken Blattfedern an der Hinterachse, die dadurch jetzt über eine erhöhte Achslast von 4.000 Kilogramm verfügt. Außerdem ist der „schwere“ TGE mit starken, 17-Zoll innenbelüfteten Scheibenbremsen an Vorder- und Hinterachse ausgerüstet. Die technischen Veränderungen äußern sich lediglich darin, dass der 5,5-Tonner größere Räder hat und deshalb eine andere Bereifung (205/70 R17 C 115/113 (HH2)) benötigt.

Beim Leergewicht notiert die Aufrüstung nur mit schlanken 20 zusätzlichen Kilogramm. Das bedeutet, dass der MAN TGE in der 5,5t-Ausführung Kunden nun 480 Kilogramm mehr Nutzlast bieten kann.

 

Der gewinnt mit vier – MAN TGE 4x4

 

Wenn Vierradantrieb gefragt ist, zeigt der neue MAN TGE 4x4 was er kann. Das Fahrgestell mit Permanent-Allradantrieb verfügt durch den Einsatz einer Haldex-Kupplung in entsprechenden Fahrsituationen über bedarfsgerechte Traktion. MAN baut den TGE 4x4 ab Werk und bietet mit ihm die günstigste Allradbasis am Markt.

 

  • MAN TGE 4x4 Fahrgestell mit Permanent-Allradantrieb
  • Vorderachsantrieb mit Haldex-Kupplung sorgt für beste Vierrad-Fahreigenschaften
  • Preisattraktivster Allradantrieb im Transportersegment

Mit dem neuen 4x4 Chassis empfiehlt sich der MAN TGE als ideales Basisfahrzeug für Baugewerbe, Kommunal- oder Sonderfahrzeuge. MAN realisiert den permanenten Allradantrieb über einen Winkeltrieb am Fronttriebler, die Kraftübertragung an die Hinterachse übernimmt eine Haldex-Lamellenkupplung der 5. Generation, die sich durch höhere Präzision, kompaktere Bauweise und geringeres Gewicht auszeichnet.

Der Allradantrieb im MAN TGE ist „intelligent“, denn er reagiert auf die jeweilige Fahrsituation und aktiviert sich automatisch – und das auch noch blitzschnell, denn die Reaktionszeit der elektronisch gesteuerten Haldex-Kupplung liegt bei nur 80 Millisekunden. Bei Bedarf werden ihre Lamellen, die in einem Ölbad laufen, axial zusammengeführt und verteilen das Drehmoment des Vorderradantriebs zwischen Vorder- und Hinterachse.

Das im MAN TGE verbaute Konzept ist das einzige Allradsystem, das alle Parameter der gesamten Fahrzeugsensorik berücksichtigt. Das Steuergerät der Haldex-Kupplung erhält über den CAN-Bus alle Daten und Informationen und ist, anders als andere Allradlösungen, mit allen Fahrassistenzsystemen wie ABS, ESP und ASR frei kombinier-, bzw. voll integrierbar. Greift zum Beispiel das ESP oder entsteht Schlupf an den Vorderrädern, kann das Antriebsdrehmoment stufenlos von Null bis 100 Prozent an die Hinterachse geleitet werden.

Die flexible Verteilung des Antriebsdrehmoments dient im MAN TGE 4x4 nicht nur der Traktion, sondern kann auch die Fahrdynamik positiv beeinflussen. Ist der 4x4 dagegen ganz „normal“ auf befestigtem Untergrund unterwegs, ist der Allrandantrieb nicht aktiv und der Fahrer kann die Vorteile eines reinen Fronttrieblers nutzen: Der TGE bietet dann ein sehr gutes, verwindungsfreies Fahrverhalten und ist sparsam in Sachen Kraftstoff.

Durch die Realisierung von Frontantrieb plus Haldex-Kupplung erfährt das TGE Chassis keine Einschränkung der Bodenfreiheit und die mögliche Laderaumhöhe bleibt ebenfalls unberührt. Der Allradantrieb macht sich lediglich durch eine geringe Erhöhung des Leergewichts mit knapp 100 Kilogramm bemerkbar.

Der Allradantrieb ist in Kombination mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe oder einem 8-Gang-Automatikgetriebe verfügbar und das direkt ab Werk. Dabei kostet die Allrad-Lösung im MAN TGE 4x4 weniger als die Hälfte der anderen vergleichbaren Allradantriebe im Transportersegment.

Auf der Nutzfahrzeug IAA wird, für richtig anspruchsvolle Einsätze jenseits befestigter Straßen, außerdem eine Version des MAN TGE mit zuschaltbarem Allradantrieb zu sehen sein, die MAN aktuell in Zusammenarbeit mit der Oberaigner Automotiv GmbH konzipiert.

 

Das, was drin steckt, zählt – die MAN TGE Motor- und Antriebsvarianten

 

Durchzugstark, einsatzorientiert und in verschiedenen Varianten kombinierbar ist das Motoren- und Antriebskonzept des MAN TGE. Basierend auf einem zwei Liter großen Dieselmotor der neuesten Generation sind, je nach gewählter Antriebsform, insgesamt vier Aggregate mit Leistungsstufen zwischen 75 kW / 102 PS und 130 kW / 177 PS erhältlich. Passend zu ihrem individuellen Einsatzzweck können Kunden zwischen reinem Heck- oder Frontantrieb wählen, oder sich für einen MAN TGE in Allradausführung entscheiden.

 

  • Modernste Dieselmotoren-Generation
  • Front-, Heck- und Allradantrieb
  • Schalt- und Automatikgetriebe
  • Elektromechanische Lenkung

Motoren: Im MAN TGE arbeitet die modernste Dieselmotoren-Generation des VW-Konzerns. Sie garantiert Langlebigkeit und Zuverlässigkeit, denn der mit einer Ladeluftkühlung ausgestattete und turboaufgeladene Vierzylinder wurde speziell mit Blick auf die anspruchsvollen Anforderungen an ein leichtes Nutzfahrzeug entwickelt. Egal ob Lang- oder Kurzstrecke: Sparsamkeit und Robustheit sowie eine Auslegung auf mehrere 100.000 Kilometer Mindestlaufleistung zeichnen die Euro-6-Aggregate aus und versprechen ökonomisch wie ökologisch beste Eigenschaften. Angeboten werden die 1.968 cm3 großen Dieselmotoren mit 75 kW / 102 PS (280 Nm), 90 kW / 122 PS (300 Nm), 103 kW / 140 PS (340 Nm) und 130 kW / 177 PS (410 Nm). Die Verbräuche liegen zwischen 6,7 und 7,0 Litern Diesel auf 100 Kilometer und die CO2-Emissionswerte zwischen 175 und 184 g/km – dem niedrigsten Niveau in diesem Segment. Die Abgasreinigung erfolgt mittels eines SCR-Katalysators mit AdBlue-Einsatz. Hierfür steht ein großzügiger 18-Liter-Tank zu Verfügung. Der AdBlue-Verbrauch liegt bei durchschnittlich etwa 0,15 Liter pro 100 Kilometer.

Antrieb: Je nach Einsatzzweck können MAN TGE-Käufer zwischen drei Antriebsarten wählen: Der in dem Segment übliche Frontantrieb bietet, im Vergleich zur Variante mit Heckantrieb, aufgrund des rund 100 Millimeter tiefer liegenden Laderaumbodens und der daraus resultierenden niedrigeren Ladekante über die gesamte MAN TGE-Baureihe das größte Laderaumvolumen: rund 18 Kubikmeter. Ein weiterer Vorteil: Die kompakte Antriebseinheit des querliegenden Motors und Getriebes reduziert zudem das Leergewicht und erhöht damit die maximale Nutzlast bei vergleichbarer Karosserie. Das zulässige Gesamtgewicht der frontangetriebenen Version erstreckt sich von 3,0 bis 4,0 Tonnen.

Gleiches gilt für den Allradantrieb. Durch die baugleiche Technik im Vorderwagen geht das maximale Gesamtgewicht auch hier bis zu 4,0 Tonnen. Das ermöglicht im Kastenwagen Zuladungen von rund 1,35 Tonnen. In Sachen Traktion liegen die Vorteile des 4x4 klar auf der Hand, Einsatzgebiete abseits asphaltierter Straßen sind sein Terrain. Das gilt natürlich auch für Länder und Regionen, die sehr gebirgig sind oder im Winter besonders schneereich.

Der MAN TGE mit klassischem Heckantriebs-Konzept, mit längsliegendem Motor und Getriebe, empfiehlt sich für Tonnagen von 3,5 bis 5,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Der Hinterradantrieb stellt einen souveränen Umgang mit der Lastverteilung sicher und bietet sich vor allem in Verbindung als Zugfahrzeug im Anhängerbetrieb an. Während der 3,5-Tonner die Kraft über ein offenes Differenzial an eine Einzelbereifung verteilt, sorgen bei der schweren 5,5-Tonnen-Ausführung Zwillingsreifen für ausreichend Traktion bei geringerer Flächenpressung. Dies ist vor allem auf losen und unbefestigten Untergründen, wie zum Beispiel auf Baustellen, von Vorteil. Abgestimmte Achsübersetzungen garantieren bei jeder Tonnage eine adäquate Kraftentfaltung.

Wahlweise stehen im TGE, abhängig von der Motorisierung, ein 6-Gang-Handschaltgetriebe oder ein 8-Gang-Automatikgetriebe zur Verfügung. Die geringen Übersetzungssprünge wirken sich dabei sehr positiv auf Verbrauch und Agilität aus. Dank dieser größeren Spreizung arbeitet der Dieselmotor in allen Drehzahlbereichen mit einem optimierten Wirkungsgrad ohne Abriss der Durchzugskraft. Während der achte Gang als drehzahlreduzierte und damit kraftstoffsparende Overdrive-Stufe ausgelegt wurde, erleichtert der verkürzte erste Gang das Anfahren mit voller Ausladung oder im Anhängerbetrieb. Beide Getriebe sind auch mit dem Allradantrieb kombinierbar. Zusätzlich gibt es optional für den Heckantrieb eine Quersperren-Funktion. Ein mechanischer Nebenabtrieb mit einer Leistung von bis zu 40 kW ist in Verbindung mit dem längs eingebauten Getriebe im heckangetriebenen MAN TGE möglich.

Fahrwerk: Mit Einzelradaufhängung vorne (McPherson-Federbein) und Starrachse an Blattfedern hinten ist das Fahrwerk des MAN TGE in seiner Abstimmung im Segment der Transporter ein Alleinstellungsmerkmal. Sicheres und exzellentes Handling und vorbildliche, Pkw-ähnliche Fahreigenschaften zeichnen das Fahrwerk aus. Dadurch besticht der front-, allrad- und auch der heckangetriebene MAN TGE selbst bei maximaler Beladung mit ausgezeichneter Dynamik und Fahrstabilität. Unterschiedlich progressive Federkennungen als auch Blattfederlagen (bis zu drei), Stabilisatoren an beiden Achsen und die hohe Steifigkeit von Rahmen und Karosserie tragen zum bemerkenswerten Handling bei.

Das auffallend agile Fahrverhalten des MAN TGE wird durch eine elektromechanische Lenkung unterstützt. Sie ist Voraussetzung für eine Vielzahl an Sicherheits- und Komfortfunktionen, die in zahlreichen Fahrerassistenzsystemen zur Anwendung kommen. So sind beispielsweise aktive Lenkeingriffe, wie sie beim Park- und Ausparkassistent nötig werden, erst mit dieser vom Motor entkoppelten Lenkung möglich. Zudem verbraucht eine elektromechanische Lenkung gegenüber einer herkömmlichen Servolenkung mit stets mitlaufender Servopumpe weniger Energie. Das spart Kraftstoff und reduziert die CO2-Emissionen. Bei einem Radstand von 3638 Millimetern liegt der Wendekreis des Fronttrieblers bei vorbildlichen 13,6 Metern.

Die TGE-Modelle mit Einzelbereifung stehen auf Rädern der Größe 235/65 16 C, die Doppelbereifung führt zu den Dimensionen 205/75 16 C. Auf Wunsch können andere Reifen- und Felgengrößen geordert werden.

 

Löwenstark, der Kleine – Der MAN TGE erobert europaweit das Transporter-Segment

 

MAN ergänzte im vergangen Jahr mit dem MAN TGE sein Portfolio erstmals um ein leichtes Nutzfahrzeug. Hohe Zuwachsraten im Segment der Transporter sowie die Idee, Kunden die bewährte MAN Qualität auch „eine Nummer kleiner“ bieten zu wollen, sind die Gründe für das Engagement auf neuem Terrain. Mit dem Löwen im Kühlergrill ist der MAN TGE die perfekte Lösung für leichte Transport- und Beförderungsaufgaben.

 

  • MAN TGE komplettiert das MAN Nutzfahrzeug-Portfolio
  • Flexibilität des MAN TGE überzeugt breite Zielgruppe

Mit dem MAN TGE beansprucht der Münchner Nutzfahrzeughersteller seit vergangenem Jahr erstmals in der Firmengeschichte seinen „Löwen“-Anteil auf dem Markt der Transporter. Das sogenannte C/D-Segment, leichte Nutzfahrzeuge mit 3,0 bis 6,0 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht, boomt. In den vergangenen Jahren sind die Zulassungszahlen in diesem Segment europaweit sukzessive gestiegen, in den kommenden Jahren wird mit einem Wachstum im zweistelligen Bereich gerechnet. Stetig wachsende Wirtschaftszweige, wie zum Beispiel der Internethandel, bringen mehr und mehr Transportaufgaben für kleinere und leichte Fahrzeuge im Verteilerbereich mit sich. Hier liegt die Stärke von großen Transportern wie dem MAN TGE, der mit Führerscheinklasse B gefahren werden darf und mit Pkw-ähnlichem Fahrverhalten punktet. Das ansprechende Design, die nahezu uneingeschränkte Flexibilität des „kleinen“ MAN in Sachen Fahrgestelle und Aufbauten sowie die von der Marke MAN gewohnte Qualität, tun das Übrige. Die Schwerpunktmärkte des MAN TGE sind, neben dem deutschsprachigen Raum, das südliche und südwestliche Europa. Allen voran die traditionell starken Märkte Italien und Frankreich, die laut Zulassungsstatistik in den vergangenen Jahren gemeinsam mehr als 120.000 Neuzulassungen jährlich im C/D-Segment verzeichneten. Auch die Benelux-Staaten und die des Vereinigten Königreichs melden stetig wachsende Märkte und setzen zurzeit ebenso mehr als 120.000 Fahrzeuge ab. Prognosen ergeben ähnlich hohe Zahlen in Deutschland.

Die Zielgruppe des MAN TGE ist dabei so breit gefächert wie sein Einsatzbereich. Egal ob Logistikunternehmen, „Kurier-, Express- und Paketdienstleister“, mobile Kundendienstler, Handwerksbetriebe oder Personenbeförderung, der TGE bietet für alle Kundenanforderungen eine passende Lösung. Besondere Stärken sieht MAN in der Logistik und im Bau. Aber auch branchenspezifische Anforderungen aus Handwerk und Personenbeförderung sind Einsatzgebiete des leichten „Lastwagens“ aus dem Hause MAN Truck & Bus. Ungeachtet der hohen Variabilität des MAN TGE dürfte ein Schwerpunkt der Derivate, gemäß der hohen Akzeptanz im Bauhandwerk, bei Chassis mit Allrad- oder Heckantrieb liegen. Kundenwünsche nach hohen Zuladungsreserven beleben das Segment der Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht zusätzlich. Diverse Chassisvarinaten sowie unterschiedliche Motorisierungen und die Wahl zwischen Allrad- oder Heckantrieb bieten unzählige Optionen. Nicht zu vergessen: hochwertig ausgestattete Kombis als Neunsitzer für die Personenbeförderung.

Für kompetente Beratung stehen seit dem Verkaufsstart in 2017 in ganz Europa spezialisierte MAN TGE-Verkäufer als direkte Ansprechpartner zur Verfügung. Sie sorgen außerdem für eine reibungslose Verzahnung mit den unterschiedlichen Aufbauherstellern. Nach dem Kauft profitieren Besitzer natürlich im vollen Umfang vom professionellen MAN Service: Dieser ist unter anderem bekannt durch seine unkomplizierte Hilfe – auch ohne Werkstatttermin, seine schnelle Unterstützung – im Notfall auch am Wochenende und nachts. Dabei steht der Service für das Komplettfahrzeug ebenso im Fokus wie flexible Wartungs- und Reparaturverträge. Garantieerweiterungen, eine Mobilitätsgarantie sowie der 24-Stunden-Pannendienst runden die Werkstattleistungen ab.

 

Volles Programm – MAN als neuer Full-Range-Anbieter erfolgreich ins Jahr 2018 gestartet

 

Mit dem MAN TGE erweiterte das Münchner Traditionsunternehmen sein Angebot zum Full-Range Anbieter. Seit einem Jahr runden die leichten Transporter mit dem Löwen im Kühlergrill das Produktportfolio von MAN überzeugend nach unten ab. Damit wuchs das Geschäftsfeld um Transportaufgaben von 3 bis 44 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Zusammen mit zahlreichen Neuerungen bei den Lkw-Baureihen startete MAN erfolgreich als neuer Vollsortimenter in das Jahr 2018.

 

  • MAN bietet Vollsortiment von 3 bis 44 Tonnen
  • MAN TGE Transporter mit Branchenfahrzeug-Angebot „Vans to go“
  • MAN Lkw-Baureihen mit optimiertem Innenraum- und Bedienkonzept
  • Modernster D08SCR-Motor für MAN TGL und TGM
  • Serienmäßige RIO-Box bei allen neuen MAN Lkw mit Euro 6 in Europa

Mit dem MAN TGE betritt die Münchner Traditionsmarke erstmals die Transporter-Welt. Seit Beginn des vergangenen Jahres läuft die Produktion, kurz zuvor startete der offizielle Verkauf. Damit überträgt MAN das gewohnt kundenorientierte Lkw-Geschäft in die Klasse der Transporter. Hierbei besticht der Neuzugang mit seiner Variantenvielfalt. Neben dem geschlossenen Kastenwagen und verglasten Kombi bereichern die Fahrgestelle mit Einzel- und Doppelkabine das Portfolio an Karosserieformen. Ein zulässiges Gesamtgewicht von 3,0 bis 5,5 Tonnen sowie sparsame und robuste Antriebe mit Leistungen von 102 bis 177 PS machen ihn zur idealen leichten Transportlösung in Bau, Handwerk und Personenbeförderung aber auch für vielfältige Anwendungen in der Verteiler-Logistik. Mit „Vans to go“ stellte MAN außerdem sein Angebot sofort verfügbarer Komplettfahrzeuge für den TGE mit Aus- und Aufbauten direkt ab Werk vor.

Im mittleren Lkw-Segment fahren MAN TGL und TGM seit diesem Jahr unter anderem mit einem neuen Motor mit neuen Leistungsstufen vor. Die topmoderne MAN D08SCR-Motorgeneration zeichnet sich durch ihre rein auf SCR-Technologie beruhende Abgasnachbehandlung und einen einfacheren Aufbau aus. Dies erweitert sowohl das Einsatzspektrum, dient der Wartungsfreundlichkeit und stärkt die Zuverlässigkeit. Außerdem reduzierte MAN den Verbrauch des neuen Aggregates noch einmal. Erweiterte Funktionen für das TipMatic-Getriebe kommen Fahrkomfort und Effizienz bei TGL und TGM zusätzlich zu Gute. Im Inneren der Kabine erfuhr der Arbeitsplatz durch optimierte Bedienelemente eine weitere Aufwertung und ist für den Fahrer noch anwendungsfreundlicher.

Während sich die aktuelle Innenraumgestaltung bei den kurzen C- und M-Fahrerhäusern vor allem rund um den Arbeitsplatz findet, profitiert der Fahrer in den langen L-, LX-, XL-, XLX- und XXL-Fahrerhäusern, wie sie vor allem bei MAN TGX und TGS zum Einsatz kommen, zusätzlich von einer überarbeiteten Gestaltung des Wohnbereiches. Dazu gehört neben dem voll unter der Liege versenkbaren Kühlschrank ein neues Ablagen- und Leuchtenangebot. Über ein neues Bedienkonzept lassen sich alle wichtigen Komfortfunktionen steuern. Für einen erholsamen Schlaf sorgt darüber hinaus bei der TGX-Baureihe ein Akustikpaket, das mit umfangreichen Dämmmaßnahmen das Geräuschniveau in der Kabine noch einmal merklich reduziert.

Damit auch Stausituationen und zähfließender Verkehr den Fahrer so wenig wie möglich ermüden, stattete MAN den Abstandstempomaten ACC in der aktuellen Generation mit einer Stop-and-Go-Funktion aus. Sie regelt den Abstand zum Vorausfahrenden auch bei niedrigen Geschwindigkeiten automatisch, bremst das Fahrzeug, wenn nötig, bis zum Stillstand und fährt bei kurzen Stopps auch selbstständig wieder an. So schwimmt der Fahrer auch im Stop-and-Go-Verkehr entspannt und stressfrei mit.

Damit Kunden mit ihrem MAN bei ihren Logistikabläufen ebenso optimal im Fluss bleiben, ist seit Mitte vergangenen Jahres jeder Neu-Lkw mit dem Löwen im Kühlergrill in Europa, der die Euro 6-Norm erfüllt, mit einer RIO-Box ausgestattet. Sie eröffnet als technische Schnittstelle den Zugang zu RIO, dem neuen Digitalangebot von Volkswagen Truck & Bus. Hiermit legte MAN den ersten Baustein für eine Infrastruktur, deren Services in Zukunft die gesamte Transport- und Logistikbranche vernetzen können. Über die cloud-basierte Technologielösung RIO können Kunden zukünftig zentral auf die unterschiedlichsten Daten ihrer Flotte zugreifen sowie zahlreiche Services aus der Transport- und Logistik-Branche nutzen.

 

Ein TGE für alle Fälle – der MAN Transporter überzeugt mit großer Variantenvielfalt

 

Der MAN TGE hält für nahezu jede Transportaufgabe die passende Karosserievariante parat. Auf insgesamt drei Fahrzeuglängen und mit ebenso vielen Dachhöhen sind fünf zulässige Gesamtgewichte realisierbar: 3,0, 3,5, 3,88, 4,0 und 5,5 Tonnen. Zusammen mit den zur Verfügung stehenden Achsübersetzungen und Antriebsvarianten (Heck-, Allrad- und Frontantrieb) entsteht ein breites Portfolio in dem unterschiedlichste Branchen „ihren“ MAN TGE finden.

 

  • „Vans to go“ – Branchen-Fahrzeuge sofort verfügbar

Den MAN TGE gibt es als klassischen Kastenwagen mit Normal-, Hoch- und Superhochdach – mit Letzterem wächst der MAN TGE auf eine maximale Höhe von 2,80 Meter und stellt ein stattliches Gesamtvolumen von bis zu 18,4 Kubikmeter zur Verfügung. Die Fahrzeuglängen gehen von 5,98 Meter über 6,83 Meter bis hin zu 7,39 Meter. Eine Nummer kleiner ist die Range des TGE Kombi. Er ist als Normal- und Hochdachvariante lieferbar und entweder 2,35 Meter oder 2,59 Meter hoch. Die Breite der geschlossenen Aufbauten misst ohne Außenspiegel bei Single-Bereifung 2,04 Meter. Diverse Fahrgestelle mit Einzel- oder Doppelkabine runden das Angebot in den Grundversionen ab. Auf Wunsch sind sie serienmäßig mit einer Pritsche aus Aluminium sowie Plane und Spriegel bestellbar. Darüber hinaus bietet sich in Zukunft eine Zugkopf-Ausführung an.

Je nach Ausstattung und zulässigem Gesamtgewicht bietet der MAN TGE eine beeindruckende Nutzlast. Sie beläuft sich beispielsweise beim maximal 3,5 Tonnen schweren Kastenwagen mit kurzem Radstand und Normaldach auf rund 1,5 Tonnen. Bei den schweren Modellen liegt die Nutzlast nochmals deutlich höher, die Tragfähigkeit des Fahrgestells mit Einzelkabine beträgt zum Beispiel rund drei Tonnen. Aber auch die Ladevolumina des Kastenwagens können sich sehen lassen: zwischen 9,3 und 18,4 Kubikmeter decken eine Vielzahl an Transportbedürfnissen ab. Je nach Aufbaulänge können im Frachtraum des MAN TGE bodennah Gegenstände von 3,45 Meter bis 4,85 Meter transportiert werden. Bequem ein- und ausladen ist ebenfalls möglich, das Hochdach und das Superhochdach ermöglichen mit 1,96 Meter und 2,19 Meter eine komfortable Stehhöhe. Unter dem Normaldach endet die „Kopffreiheit“ etwas eher, es bietet aber immerhin noch 1,72 Meter Höhe.

Mit seinen möglichen Tonnagen und seinen beachtlichen Maßen bietet sich der MAN TGE auch für Unternehmen an, die bisher auf leichte Lkw mit 7,5 Tonnen gesetzt haben. Hier punktet der schwere Transporter vor allem durch das komfortable Fahrerhaus mit seiner ergonomischen Sitzposition sowie günstigeren Kosten in Anschaffung und Betrieb. In Abhängigkeit zum zulässigen Gesamtgewicht sind zudem diverse Fahrverbote und generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen obsolet. Hinzu kommt eine vergleichsweise gute Beladbarkeit. So misst die lichte Durchladebreite der Schiebetür satte 1,30 Meter. Das ermöglicht das schnelle Laden von jeweils zwei nebeneinanderstehenden Europaletten der Länge nach.

Die beiden hinteren Türen bieten eine großzügige Zugänglichkeit des Laderaums. Der serienmäßige Handgriff an der rechten D-Säule vereinfacht dem Fahrer zudem das Betreten des Laderaums. In Verbindung mit dem Hochdach und Superhochdach misst die Öffnungshöhe des Heckportals 1,84 Meter. Neben der serienmäßigen Schiebetür auf der rechten Seite ist wahlweise eine Schiebetür links lieferbar. Zudem stehen Hecktüren mit 250-Grad-Öffnung zur Wahl. Sie erleichtern das Be- und Entladen an Rampen und engen Beladestellen. Komfortabel ist auch das große Durchlademaß von 1,38 Meter zwischen den Radkästen (1,03 Meter bei der Zwillingsbereifung). Das bedeutet nicht nur viel Platz beim Beladen, sondern auch für Einbauten aller Art.

Wahlweise wird der Laderaum beziehungsweise Fond des MAN TGE mit unterschiedlichen Böden ausgeliefert. Während für die Kombi-Varianten ein Gummi-Kunststoffboden zur Verfügung steht, kommt der Kastenwagen auf Wunsch mit einem Holzboden aus mehrfach verleimtem Sperrholz samt rutschfester Siebdruck-Oberfläche. Dieser Boden ist mit dem Fahrzeug verschraubt und damit auch zum Wechsel oder für den Einbau spezifischer Gerätschaften wieder leicht demontierbar. Ganz flexibel präsentiert sich der optional bestellbare Universalboden. Er hält spezielle Anbindungspunkte als Vorbereitung für die Schrankeinbauten namhafter Hersteller parat. Damit sind eine hohe Flexibilität der möglichen Einbauten und eine Mehrfachnutzung vorhandener Schranksysteme möglich. Gleichfalls optional sorgen im Boden integrierte Quer- und Längsschienen sowie Zurrschienen auf Brüstungshöhe und unterhalb des Dachrahmens für eine leicht zu handhabende Ladungssicherung. Serienmäßig ist der Laderaum mittels LED-Leuchten illuminiert.

Je nach Ausführung und Motorisierung sind Anhängelasten von bis zu 3,5 Tonnen möglich. Das maximal zulässige Zuggesamtgewicht liegt bei acht Tonnen. Ab Werk ist jeder MAN TGE auf die Montage einer Anhängerkupplung vorbereitet. Egal ob Kugel- oder Maulkupplung, eine kostengünstige Nachrüstung ist jederzeit möglich. Weitere Fracht lässt sich auch auf dem Dach des MAN TGE transportieren. Während sich die maximale Last beim Normaldach auf 300 Kilo beläuft, entspricht sie beim Hochdach 150 Kilogramm. 100 Kilogramm sind bei Einzel- und Doppelkabine möglich.

Ein Großteil aller Transporter erhält erst nach dem Verkauf eine maßgeschneiderte Branchenlösung bzw. -ausstattung – sei es beispielsweise für den Baustellen-, Kommunal-, Logistik- oder Blaulichteinsatz. Dieses Procedere vereinfacht MAN für den MAN TGE aus Kundensicht deutlich, denn MAN arbeitet wie bei seinen Lkw auch im Transportersegment eng mit den Herstellern verschiedenster Auf- und Ausbauten zusammen. Für den MAN TGE gilt: ein Verkaufsgespräch, ein Finanzierungsangebot, ein Kaufvertrag – alles vor Ort und aus einer Hand. Neben den Basisfahrzeugen steht dafür auch ein Fahrgestell mit Fahrerhaus, Doppelkabine oder Kabine ohne Rückwand und mit Stirnwand zur Verfügung. Für branchenspezifische Fahrgestelle liefert MAN den TGE auch nur als Zugkopf.

Dank der unterschiedlichen Radstände und Überhänge sind bei den Fahrgestellen Aufbauten bis zu 3,7 Meter Länge (Doppelkabine) und 4,5 Meter Länge (Einzelkabine) möglich. Die breite Spur sowie die serienmäßige Ausstattung aller Varianten mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm ESP, einschließlich einer Beladungserkennung, schaffen gleichzeitig die Voraussetzung für eine noch mal deutlich gesteigerte Fahrsicherheit. Dazu tragen auch die Achslastreserven bei, die ungleichmäßige Beladung entsprechend kompensieren.

Für die unterschiedlichen Anwendungszwecke gibt es den MAN TGE mit diversen Nebenabtrieben. So lassen sich beispielsweise motorseitig unabhängig voneinander zur gleichen Zeit zwei Nebenaggregate antreiben, wie etwa eine Hydraulikpumpe und ein Stromaggregat oder ein Klimakompressor. Der dazu notwendige Poly-V-Riemen ist in seiner Haltbarkeit auf die Lebensdauer des Motors ausgelegt. Vom Schaltgetriebe (ML 410) der Heckantriebversionen ist wiederum ein seitlicher Nebenabtrieb PTO (PowerTakeOff) möglich. Seine maximale Dauerleistung beträgt 28 kW (38 PS). Noch mehr Leistung lässt sich in Verbindung mit einer Ölkühlung abrufen. Dann liegen bei rund 2300 Umdrehungen pro Minute bis zu 40 kW (54 PS) an.

Dank CAN-Datenbus-Technologie verfügt der MAN TGE über eine Elektronikschnittstelle (Nutzfahrzeug-Gateway), die dem Aufbauhersteller individuelle, fest programmierte Eingriffe in die Steuerung der Fahrzeugfunktionen erlaubt. Bei einem Dreiseitenkipper-Aufbau können so zum Beispiel folgende Abläufe zu Beginn des Entladevorgangs automatisch eingeleitet werden: Einschalten des Warnblinkers und des Warntons für die Umgebung, Einstellen der passenden Leerlaufdrehzahl des Motors, Stummschaltung des Radios und Reduzierung der Höchst- auf Schrittgeschwindigkeit. Darüber hinaus ist es dem Fahrer möglich, ausgewählte Fahrzeugfunktionen wie beispielsweise die Steuerung des Kippens mit seinem Smartphone einzuleiten und zu bedienen. Das erspart das aufwändige Nachrüsten von spezifischen Bedienelementen im Cockpit.

Passend zu den zahlreichen Aufbaulösungen ist das im Transporter-Segment von MAN neu geschaffene Vertriebsmodul „Vans to go“. Dabei stehen speziell die passend vorkonfigurierten Branchen-Fahrzeuge mit MAN geprüften Auf- und Ausbauten im Fokus. „Vans to go“ sind für den Kunden sofort verfügbar – es dauert nur 48 Stunden vom Bestelleingang bis zur Auslieferung. Der Kunde spart sich das Procedere der Konfiguration von Sonderaufbauten, hat aber trotzdem die Gewissheit, dass alle für den sofortigen Einsatz notwendigen Ausstattungsmerkmale schon serienmäßig an Bord sind und allenfalls nur noch eine kleine Individualisierung beim Händler vor Ort oder auf dem eigenen Betriebshof notwendig wird. Die Vermarktung der „Vans to go“-Fahrzeuge findet über Internet-Plattform www.vanstogo.man statt.

 

MAN vereinbart eine Kooperation mit der Knaus Tabbert Gruppe und steigt erstmals in den Reisemobilmarkt ein

 

MAN Truck & Bus steigt mit einem kompetenten Partner ins Reisemobilsegment ein. Mit der Knaus Tabbert GmbH wurde eine Absichtserklärung unterzeichnet, zukünftig zusammen zu arbeiten. In den kommenden Jahren liefert MAN Truck & Bus Transporter-Fahrgestelle des Modells MAN TGE für die Produktion von Reisemobilen an die Knaus Tabbert GmbH. Die Fertigung der Fahrzeuge erfolgt im Werk von Knaus Tabbert im bayerischen Jandelsbrunn.

 

  • „Letter of Intent“ zwischen der Knaus Tabbert Gruppe und MAN Truck & Bus unterzeichnet
  • Lieferung von Van-Fahrgestellen für die Reisemobilproduktion vereinbart
  • Erste Fahrzeuge wurden auf dem Caravan Salon 2018 in Düsseldorf im August präsentiert

Reisemobilkunden haben zukünftig eine Produktalternative im Premium-Segment. Im Unternehmenssitz der Knaus Tabbert GmbH, einem der führenden Hersteller von Reisemobilen, Caravans und Kastenwagen, wurde im bayerischen Jandelsbrunn eine Absichtserklärung mit der MAN Truck & Bus AG unterzeichnet. Der „Letter of Intent“ sieht in den kommenden Jahren die Lieferung von MAN TGE Van-Fahrgestellen an Knaus Tabbert vor. Schon 2019 wird ein beachtliches Volumen an MAN TGE Fahrgestellen bereitgestellt, welches über die Jahre dann sukzessive gesteigert werden soll. Knaus Tabbert Geschäftsführer Vertrieb, Gerd Adamietzki, und Leiter Vertrieb Van der MAN Truck & Bus GmbH, Dennis Affeld, besiegelten die Zusammenarbeit in Jandelsbrunn.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit MAN und sind uns sicher, unseren Kunden dadurch künftig weitere attraktive Fahrzeuge anbieten zu können“, sagte Gerd Adamietzki bei der Unterzeichnung des „Letter of Intent“.

Die Zusammenarbeit beider Unternehmen wurde auf der Jahrespresse-konferenz der Knaus Tabbert Gruppe im Mai dieses Jahres in Bad Griesbach bekanntgegeben.

Auf dem Caravan Salon im August in Düsseldorf wurden erste Fahrzeuge der vereinbarten Co-Produktion in der Knaus Tabbert Halle vorgestellt. Mit dem neuen Angebot profitieren auch die Kunden von Knaus Reisemobilen von der hervorragenden Fahrdynamik und den Assistenzsystemen des MAN TGE. Weitere Vorteile für den Kunden ergeben sich aus den zur Wahl stehenden Antriebsarten Front-, Heck- oder Allradantrieb.

 

Sichere Sache – MAN TGE bietet umfangreiche Fahrerassistenzsysteme und Sicherheitssysteme

 

MAN gibt dem TGE zahlreiche Sicherheits- und Fahrassistenzsysteme mit – den Notbremsassistenten EBA sogar serienmäßig. Hinzu kommen optionale Funktionen wie zum Beispiel Parkassistent, Spurwechsel- sowie Spurhalteassistent, der abstandsgeregelte Tempomat ACC, die elektromechanische Servolenkung oder der Fahrer-Notfallassistent mit Multikollisionsbremse – und vieles mehr. Mit dem Angebot im und für den TGE ist MAN absoluter Vorreiter im Bereich Fahrzeugsicherheit.

 

  • Serienmäßiger Notbremsassistent Emergency Brake Assist (EBA) im MAN TGE
  • Insgesamt 18 Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme für MAN TGE erhältlich
  • Systeme kombinieren Schutz und Komfort

Mit dem im MAN TGE serienmäßigen in allen Fahrzeugvarianten verbauten Notbremsassistenten Emergency Brake Assist (EBA) setzt MAN im Transportersegment neue Maßstäbe in Sachen Sicherheit. Die Sensoren des EBA überprüfen den Abstand zum Vordermann und das System reagiert in zwei Stufen auf kritische Annäherungssituationen: In der ersten Stufe warnt der EBA den Fahrer mit akustischen und optischen Signalen vor plötzlich stark verzögernden oder langsam vorausfahrenden Fahrzeugen und der damit verbundenen Kollisionsgefahr. Parallel dazu wird das Fahrzeug auf eine Notbremsung „vorbereitet“. Die Bremsbeläge werden an die Bremsscheiben angelegt, allerdings kommt es noch nicht zu einer Fahrzeugverzögerung. Das Ansprechverhalten des hydraulischen Bremsassistenten wechselt in einen sensibleren Modus. Sollte der Fahrer nicht auf diese Warnung reagieren, wird er in der zweiten Stufe durch einen einmaligen kurzen „Bremsruck“ auf einen drohenden Auffahrunfall hingewiesen und das Ansprechverhalten des Bremsassistenten weiter erhöht. Tritt der Fahrer dann auf die Bremse, steht sofort die volle Bremsleistung zur Verfügung. Ist die Bremsung nicht stark genug, erhöht der Notbremsassistent den Bremsdruck automatisch auf das erforderliche Maß, damit das Fahrzeug vor dem Hindernis zum Stehen kommen kann.

Die integrierte City-Notbremsfunktion bremst darüber hinaus bei niedrigen Geschwindigkeiten das Fahrzeug automatisch ab und reduziert somit eine der häufigsten Unfallursachen, minimiert damit Ausfallzeiten und Reparaturkosten und erhöht so den Restwert.

Rückwärts Ausparken erfordert vor allem mit eher unübersichtlichen Karosserieaufbauten ein langsames und geduldiges Herantasten. Der für den MAN TGE optional erhältliche Ausparkassistent unterstützt den Fahrer in dieser Situation. Mit seinen Sensoren im hinteren Stoßfänger beobachtet er den seitlichen Raum hinter dem Fahrzeug. Nähert sich kreuzender Verkehr zu dicht an, wird der Fahrer mit einem akustischen Signal gewarnt. Sollte der Fahrer darauf nicht sofort reagieren, bremst der Ausparkassistent selbständig ab oder macht, wenn nötig, eine Vollbremsung.

In Fahrt sorgt dagegen der Spurwechselassistent für ein Plus an Übersicht. Er informiert, unterstützt vom Totwinkelassistent, über eine LED-Anzeige im Außenspiegel den Fahrer ab einer Geschwindigkeit von 15 km/h über Objekte im Warnbereich. Durch ein Dauerleuchten im jeweiligen Außenspiegel weist das System den Fahrer auf die potenzielle Gefahr hin. Sollte der Fahrer dennoch für einen Spurwechsel den Blinker betätigen, so beginnt die jeweilige LED-Leuchte mit größerer Helligkeit zu blinken. Für kritische Situationen in Schrittgeschwindigkeit, wie zum Beispiel beim Einparken, ist der Flankenschutzassistent gemacht. Mit 16 Ultraschallsensoren überwacht er die unmittelbaren Räume neben dem Fahrzeug und warnt vor Pfosten, Mauern und sogar Fußgängern. Steht etwas im Weg während der Fahrer rangiert oder einparkt, meldet sich das System optisch und akustisch.

Dafür, dass es so weit erst gar nicht kommt, sorgt der optionale Parklenkassistent. Ganz komfortabel, wie bereits in vielen Pkw, übernimmt er das optimale Einschlagen des Lenkrads und rangiert den MAN TGE in Längs- und Quer-Parklücken. Ob die angepeilte Parklücke überhaupt passt erkennt der Parklenkassistent übrigens auch. Das System vermisst sie und bestimmt die Startposition – der Fahrer muss nur noch Gas geben und bremsen. Dabei behält er jedoch jederzeit die Kontrolle über das Fahrzeug. Ach ja, hinterher selbstständig wieder ausparken kann der Assistent auch – zumindest aus Längsparklücken.

Richtig knifflig wird es allerdings meistens erst beim Rückwärtsfahren oder Rangieren mit Anhänger. Diese Manöver können vor allem für ungeübte Fahrer und für andere Verkehrsteilnehmer zur echten Geduldsprobe werden. Für präzises Rückwärtsfahren ist der Lenkwinkel entscheidend, doch sind die passenden Lenkpunkte, damit das Gespann so reagiert, wie es sich der Fahrer vorstellt, schnell verpasst. Die seitenverkehrte Darstellung des einzuschlagenden Weges im Rückspiegel erschwert das Agieren am Lenkrad zudem. Zum Glück gibt es im MAN TGE einen Anhängerrangierassistent. Er übernimmt bei Bedarf das Lenken. Der Fahrer muss lediglich den Rückwärtsgang einlegen, den Parkhilfetaster drücken und mithilfe der Spiegelverstellung die Richtung angeben, die der Anhänger einschlagen soll. Das Fahrzeug lenkt automatisch. Der Fahrer ist weiterhin für Schalten, Beschleunigen und Bremsen verantwortlich.

Die Straßenverkehrsordnung zu beachten, liegt natürlich auch in der Verantwortung des Fahrers. Dabei bietet der MAN TGE mit seiner Verkehrszeichenerkennung allerdings eine freundliche Unterstützung und informiert über Geschwindigkeitshinweise und Überholverbote. Das System erfasst mit einer Kamera die Verkehrszeichen im Straßenverkehr. Die Darstellung von bis zu drei Zeichen erfolgt in der Multifunktionsanzeige und/oder im Display des Navigationsgeräts. Das vorrangige und somit unmittelbar geltende Verkehrszeichen steht immer an erster Stelle. Zeitlich begrenzte Zeichen reihen sich rechts daneben.

Für Sehen und gesehen werden ist beim MAN TGE der Fernlichtassistent zuständig, er blendet die Frontscheinwerfer automatisch auf und ab. Außerdem schaltet das System ab 60 km/h und bei völliger Dunkelheit das Fernlicht selbstständig ein und natürlich erkennt es vorausfahrende und entgegenkommende Fahrzeuge und blendet automatisch ab, bevor diese geblendet werden.

Für hohen Komfort auf langen Etappen sorgt der abstandsgeregelte Tempomat Adaptive Cruise Control (ACC). Er ermöglicht ein sicheres und vor allem entspanntes Hinterherfahren in Kolonnen, indem er laufend den Bereich vor dem Fahrzeug überwacht. Dazu misst das System per Sensor die Entfernung und die Relativgeschwindigkeit zu vorausfahrenden Fahrzeugen. Der Fahrer stellt den gewünschten zeitlichen Folgeabstand und die Geschwindigkeit über entsprechende Tasten am Multifunktions-Lenkrad ein und schon folgt das eigene Fahrzeug bei nahezu gleichbleibendem Abstand dem Vordermann. Dabei werden Soll- und Ist-Abstand optional vergleichend in der Multifunktionsanzeige dargestellt. Selbstverständlich kann der Fahrer mit Gas, Bremse und Kupplung die ACC-Regelung jederzeit übersteuern. In Verbindung mit einem Automatikgetriebe bremst ACC das Fahrzeug, beispielsweise in Stausituationen, auch bis zum völligen Stillstand ab.

Ebenfalls auf längeren Etappen ein angenehmer Helfer: der aktive Spurhalteassistent. Ab einer Geschwindigkeit von 65 km/h schaltet er sich selbsttätig ein und warnt optisch und, je nach Fahrzeug, mit einem Signal im Lenkrad. Zudem lenkt der Spurhalteassistent kontinuierlich und weich gegen. Dazu erkennt eine Kamera unabhängig von der Anzahl die vorhandenen Fahrbahnmarkierungen – egal, ob es sich um durchgezogene oder unterbrochene Linien handelt. Die Erfassung funktioniert auch bei Dunkelheit oder Nebel. Ganz ohne erkennbare Fahrbahnmarkierungen arbeitet das System allerdings nicht. Der Spurhalteassistent reagiert ebenfalls nicht, wenn vor dem Überfahren einer Markierung der Blinker gesetzt wurde. Der Fahrer kann den aktiven Spurhalteassistenten jederzeit mit geringem Krafteinsatz „überstimmen“ und wird in keinem Fall von seiner Verantwortung entbunden, das Auto bewusst zu fahren.

Apropos bewusst fahren, auch hierbei unterstützt der MAN TGE seinen Fahrer – mit einer elektromechanischen Servolenkung. Gegenüber einer hydraulischen Servolenkung besteht ihr Vorteil darin, dass sie nur dann Energie verbraucht, wenn sie auch vom Fahrer benötigt wird. Neben einer deutlichen Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs ermöglicht das System auch neue Komfort- und Sicherheitsfunktionen. So kompensiert die Lenkung als Seitenwindassistent beispielsweise Gegenlenkkräfte die durch starken Seitenwind oder geneigte Fahrbahnen entstehen. Die aktive Rückstellung und das präzise Agieren der Lenkung in Mittellage sorgen für ein deutlich höheres Sicherheitsgefühl, da der Fahrer weniger Lenkkorrekturen vornehmen muss. Auch Komfort-Assistenzfunktionen wie der beschriebene Anhängerrangierassistent können technisch erst mit Hilfe der elektromechanischen Servolenkung realisiert werden. Zudem sorgt die individuelle Anpassung der Lenkkraftunterstützung an die jeweilige Motorisierung und Ausstattung für ein optimales Lenkgefühl.

Ausschließlich das Wohlergehen des Fahrers hat auch das Präventivsystem zur Müdigkeitserkennung zum Ziel. Es analysiert und bewertet das Lenkverhalten des Fahrers in Abhängigkeit von der Länge der Fahrzeit, der Tageszeit und den Lichtverhältnissen. Über einen Warnton und ein Symbol in der Multifunktionsanzeige wird der Fahrer zu einer Pause aufgefordert, wenn das System erkennt, dass eine Fahrtunterbrechung angebracht wäre.

Einen Schritt weiter geht der Notfallassistent. Er unterstützt den Fahrer in plötzlich auftretenden Gefahrensituationen. Dazu verifiziert das System den ständigen Datenaustausch zwischen der automatischen Distanzregelung des abstandsgeregelten Tempomaten ACC und des aktiven Spurhalteassistenten und behält so die Aktivität des Fahrers im Auge. Gibt er Gas? Bremst er? Lenkt er? Kommt vom Fahrer keine Reaktion, fordert das System durch kontinuierliche Bremsrucke zur aktiven Übernahme der Lenkung durch den Fahrer auf und bremst gleichzeitig selbstständig ab. Zudem warnt der Notfallassistent mit Einsatz der Warnblinkanlage und leichten Lenkbewegungen andere Verkehrsteilnehmer.

In letzter Instanz greift im MAN TGE die so genannte Multikollisionsbremse: Sie wird aktiv, wenn zwei voneinander unabhängige Sicherheitssensoren einen Unfall erkennen. Der Fahrer kann die Kontrolle über das Fahrzeug jederzeit wieder übernehmen, sollte er jedoch nicht mehr in der Lage sein, selbstständig zu bremsen, leitet die Multikollisionsbremse automatisch eine Bremsung ein. Dadurch können Folgekollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmern oder Hindernissen verhindert werden.

Doch damit nicht genug: Rund-um-die-Uhr-Betreuung und lückenlose Kenntnisse über das Fahrzeug sind zunehmend Parameter für den Erfolg eines Unternehmens. Erst wenn der Unternehmer weiß, wo und wann sich das Arbeitsgerät in welchem Zustand befindet, lassen sich höchste Erträge erwirtschaften. Eine neuartige und in der Transporter-Branche einmalige Flottenmanagementlösung wird zukünftig relevante Daten operationell aufbereitet in verschiedenen digitalen Services zur Verfügung stellen. Diese Mehrwertdienste ab Werk oder in der Nachrüstung informieren dann beispielweise über den Wartungszustand oder die Einsatzverfügbarkeit der Flotte.

 

Bestens informiert und unterhalten – das MAN Infotainment-System im MAN TGE

 

Im MAN TGE kommt die modernste Generation von MAN Radio- und Radio/Navigations-Systemen zum Einsatz. Für die Sicherheit am „Arbeitsplatz“ und im Sinne der gesetzlichen Vorschriften sind die Geräte serienmäßig mit einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung ausgestattet. Alle drei Varianten verfügen über Lautsprecher vorne, weitere Lautsprecher im Fond sind optional.

 

  • MAN Media Van
  • MAN Media Van Advanced
  • MAN Media Van Navigation

Insgesamt stehen für den MAN TGE zwei Radios und ein Radio-Navigationssystem zur Wahl. In der Grundversion kommt das „MAN Media Van“ mit 2 x 20 Watt Ausgangsleistung und zwei Lautsprechern vorne zum Einsatz. Der Funktionsumfang umfasst unter anderem einen SD-Kartenleser, eine Bluetooth-Schnittstelle für das Mobiltelefon und einen USB- sowie AUX-IN-Anschluss.

Sichere Bedienung und wenig Ablenkung während der Fahrt garantiert das mittels einer Annäherungssensorik arbeitende acht Zoll große Display der Geräte „MAN Media Van Advanced“ und „MAN Media Van Navigation“: Sobald sich der Fahrer oder Beifahrer dem Touchscreen mit dem Finger nähert, schaltet das System automatisch vom Anzeige- in einen Bedienmodus. Der Anzeigemodus zeichnet sich durch eine reduzierte und übersichtliche Darstellung aus. Im Bedienmodus hingegen werden die via Touchscreen aktivierbaren Elemente besonders hervorgehoben und größer dargestellt, um so die intuitive Bedienung zu erleichtern. Darüber hinaus verfügen die Displays über eine Funktion, bei der über Wischgesten Listen gescrollt oder in CD-Covern der, zum Beispiel auf einer SD-Karte befindlichen, eigenen Mediathek geblättert werden kann.

Noch umfangreicher ist das Radio „MAN Media Van Advanced“ ausgestattet, das den Fahr- und Beifahrerraum mit vier Lautsprechern beschallt. Das Farbdisplay ist in diesem Fall acht Zoll groß und verfügt über eine Wisch- und Zoomgestiksteuerung, ähnlich wie sie auch bei aktuellen Smartphones eingesetzt wird. Zusätzlich ist, je nach Ausstattung, der Zugriff auf die Menüebenen „Phone“ und „Voice Control“ (Sprachsteuerung) möglich. Außerdem steht MAN SmartLink (MirrorLink) zur Verfügung: Ist das Smartphone durch ein Kabel mit dem Bord-Infotainment verbunden, lassen sich MirrorLink kompatible Apps bequem über den Bildschirm des Infotainment-Systems steuern. Nicht zu vergessen: ein Media-in-Anschluss für den iPod.

Zur Navigation steht die Erweiterung zum „MAN Media Van Navigation“ zur Verfügung. Bis auf das integrierte Navigationssystem mit Europa-Kartendaten und dem dazugehörigen zweiten SD-Kartenleser ist der Ausstattungs- und Funktionsumfang identisch. Im Preis sind zudem kostenlose Updates der Navigationskarten enthalten. Auch dem Wunsch, immer und überall Informationen bekommen zu können, wird das Top-Gerät gerecht und ist deshalb mit den Guide & Inform-Diensten von Car-Net ausgestattet. Der Nutzer kann nach interessanten Zielen, freien Parkplätzen oder günstigen Tankstellenpreisen in der Umgebung suchen, er erhält aktuelle Verkehrsinformationen direkt aus dem Internet welche unmittelbar in die Navigationskarte integriert werden und noch vieles mehr. Unabhängig ob Radio oder Navigation ist DAB optional erhältlich.

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Die auf dieser Website gezeigten Fahrzeuge und Produkte können in Form, Konstruktion, Farbtönen sowie Lieferumfang abweichen. Die Abbildungen enthalten teilweise aufpreispflichtige Sonderausstattungen, Zubehör sowie Dekorationselemente. Die technischen Merkmale und Ausstattungen der beschriebenen Fahrzeuge sind lediglich Beispiele und können insbesondere landesspezifisch variieren. Jederzeitige Änderungen bleiben vorbehalten.

Unsere Fahrzeuge sind serienmäßig mit Sommerreifen ausgestattet. Bitte beachten Sie die nationalen Regelungen zu einer eventuellen Winterreifenpflicht. Ihr MAN Partner informiert Sie gerne.

Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Aktuell sind für Fahrzeuge zur Personenbeförderung mit einer PKW-Zulassung der Klasse M1 noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes.

Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat, usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge zur Personenbeförderung mit einer PKW-Zulassung der Klasse M1 anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt, werden mit A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Fahrzeuge zur Personenbeförderung mit einer PKW-Zulassung der Klasse M1 können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (https://www.datgroup.com/) unentgeltlich erhältlich ist.

In den Fahrzeugklassen N1, N2 und M2 wird das Kältemittel R134a verwendet. MAN TGEs mit der Fahrzeugklasse M1 erhalten das Kältemittel R1234yf. Der GWP-Wert des verwendeten Kältemittels beträgt 1.430 (Kältemittel R134a) und 4 (Kältemittel R1234yf). Die Füllmengen sind abhängig vom Klimakompressor und variieren zwischen 560 – 590 Gramm.