19
September
2018
|
16:58
Europe/Amsterdam

MAN TG-Baureihen auf der IAA 2018: zuverlässig, effizient, kundenorientiert (Press Kit Truck)

Zusammenfassung

MAN präsentiert auf der IAA 2018 seine zuletzt umfangreich aktualisierte TG-Baureihe. Klaren Fokus legt die Löwen-Marke dabei auf bewährte Produkttugenden wie Zuverlässigkeit, Effizienz, Kundenorientierung und Branchenkompetenz. Dies unterstreicht MAN darüber hinaus mit den neuen umfangreichen Ausstattungspaketen XLION, die TGX, TGS, TGL und TGS noch attraktiver machen. Desweiteren gibt eine MAN TGS-TS- Sattelzugmaschine einen Ausblick auf künftige Motor- und Fahrassistenzanwendungen. Daneben zeigt MAN mit seinen neuen DigitalServices Antworten auf künftige Kunden- und Logistikanforderungen.

  • MAN zeigt auf der IAA 2018 sein zuverlässiges effizientes und kundenorientiertes Lkw-Produktportfolio
  • XLION Modelle machen die TG Baureihen noch attraktiver
  • MAN DigitalServices exklusiv für MAN TG Baureihen verfügbar

Die Antriebsstränge der TG Baureihen sorgen für einen sehr effizienten Kraftstoffverbrauch bei hoher Leistungsfähigkeit und Fahrdynamik sowie gewohnt hoher Zuverlässigkeit. Bis zu 640 PS bietet der D38 Motor in seiner stärksten Ausführung und erreicht sein bis zu 3000 Nm hohes Drehmoment schon bei niedrigen Drehzahlen. Für Flottenanwendungen ist der D26 Motor optimiert, bietet ein Leistungsspektrum von 420 bis 500 PS bei gleichzeitig niedrigem Eigengewicht und geringem Kraftstoffverbrauch. In Verbindung mit dem fein abgestimmten MAN TipMatic-Getriebe mit individuellen Fahrprogrammen für jeden Einsatzzweck sowie der feinfühligen Anfahr- sowie effizienten und zugleich einsatzorientierten Schaltstrategie, verfügen die schweren MAN-Baureihen TGS und TGX über hoch effiziente, sparsame und umweltschonende Antriebsstränge. Im mittleren Lkw-Segment fahren MAN TGL und TGM mit dem Ende 2017 vorgestellten neuen D08 Motor mit Leistungsstufen von 160, 190 und 220 PS in der Vierzylindervariante und mit 250, 290 und 320 PS in der Sechszylinderversion vor. Die neue MAN D08-Motorgeneration zeichnet sich durch ihre rein auf SCR-Technologie beruhende Abgasnachbehandlung und einen einfacheren Aufbau aus. Dies erweitert sowohl das Einsatzspektrum, dient der Wartungsfreundlichkeit und stärkt die Zuverlässigkeit. Außerdem konnte MAN den Verbrauch des neuen Aggregates noch einmal um 5,5 Prozent reduzieren. Die mit der aktuellen D08-Generation eingeführten erweiterten Anfahr- und Schaltstrategie für das TipMatic-Getriebe mit 6 und 12 Gängen kommen Fahrkomfort und Effizienz bei TGL und TGM zusätzlich zu Gute. Zur IAA 2018 präsentiert MAN zudem eine nochmals optimierte Schaltsoftware für das MAN TipMatic 12+2-Getriebe, das in Kombination mit dem D26-Motor in den Baureihen TGS und TGX zum Einsatz kommt. Diese reduziert die Schaltvorgänge bei gleichbleibender Durchschnittsgeschwindigkeit, senkt die durchschnittliche Motordrehzahl und nutzt häufiger größere Gänge. Dies trägt nachhaltig zu einer weiteren Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs teil. Das bisher nur für die Euronorm Euro 6 verfügbare MAN TipMatic 12-Getriebe steht ab der IAA auch für Fahrzeuge der Euro 5 bis Euro 6 Abgasnorm zur Verfügung. Für die Baureihen TGX und TGS der Euro 6 bis Euro 2 Abgasnorm bietet MAN zudem die neue Version des manuellen Schaltgetriebes, Ecosplit 4, an.

Optimaler Bedienkomfort und hohe Wohnqualität für den Fahrer

Die Ende 2017 vorgestellten und 2018 in die Serie überführten Neuerungen im Fahrerhausinneren machen Arbeiten und Leben für den Fahrer in Lkw der TG-Baureihe noch komfortabler. Während sich die für Einsatzzweck- und Fahraufgabe optimierte Innenraumgestaltung bei den kurzen C- und M-Fahrerhäusern vor allem rund um den Arbeitsplatz findet, profitiert der Fahrer in den langen L-, LX-, XL-, XLX- und XXL-Fahrerhäusern, wie sie vor allem bei MAN TGX und TGS zum Einsatz kommen, zusätzlich von einer überarbeiteten Gestaltung des Wohnbereiches. Dazu gehört neben dem voll unter der Liege versenkbaren Kühlschrank ein speziell für den Ruhebereich optimiertes Ablagen- und Leuchten-Angebot. Über das zentralisierte Bedienkonzept lassen sich alle wichtigen Komfortfunktionen steuern. Für einen erholsamen Schlaf sorgt darüber hinaus bei der TGX-Baureihe ein Akustikpaket, das mit umfangreichen Dämmmaßnahmen das Geräuschniveau in der Kabine merklich reduziert. Speziell für Anwendungen im Traction-Bereich gibt es das neue Kabineninterieur optional auch in der schmutzunempfindlichen Innenraumfarbe Urban Concrete.

Fahrerentlastung und Sicherheit an erster Stelle

Damit auch Stausituationen und zäh fließender Verkehr den Fahrer so wenig wie möglich ermüden, bietet MAN den Abstandstempomaten ACC mit einer Stop-and-Go-Funktion an. Sie regelt den Abstand zum Vorausfahrenden auch bei niedrigen Geschwindigkeiten automatisch, bremst das Fahrzeug, wenn nötig, bis zum Stillstand und fährt bei kurzen Stopps auch selbstständig wieder an. So schwimmt der Fahrer auch im Stop-and-Go-Verkehr entspannt und stressfrei mit. Neben der neuen Stop-and-Go-Funktion bietet das ACC von MAN in der neuen Generation zudem ein komfortableres Annäherungsverhalten an vorausfahrende Fahrzeuge. Das System vermeidet außerdem unnötiges Bremsen und Beschleunigen und reduziert so Bremsenverschleiß und Kraftstoffverbrauch während der ACC-Fahrt.

ACC und ACC Stop-and-Go ergänzen ideal die Sicherheitssysteme Emergency Brake Assist (EBA 2) und Lane Guard System (LGS) und helfen, Unfälle vorausschauend zu vermeiden. Der Notbremsassistent EBA2 übertrifft schon jetzt die ab November 2018 geltenden verschärften gesetzlichen Vorgaben für Notbremssysteme deutlich. Durch die hochausgereifte Sensordatenfusion von Radar und Kamera kann EBA2 auch anspruchsvolle Verkehrsszenarien zuverlässiger interpretieren, vorausfahrende Fahrzeuge und stehende Hindernisse mit höherer Sicherheit identifizieren, um somit nur bei Bedarf eine Notbremsung auszulösen. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dieser Auslegungsphilosophie verbaut MAN den EBA 2 seit Frühjahr 2017 serienmäßig nicht mehr per Taster im Armaturenbrett abschaltbar, um den Sicherheitsgewinn durch das System weiter zu erhöhen. Dabei ist die vollständige Kontrolle des Fahrers über das System weiterhin jederzeit gewährleistet. Zudem ist EBA 2 ab der IAA auch für Neufahrzeuge der Euronorm 3, 4 und 5 erhältlich.

Neu zur IAA bringt MAN das Video-Abbiege-System VAS. Dieses minimiert das Unfallrisiko beim Abbiegen. Es besteht aus einer 150°-Weitwinkelkamera, die an der rechten Fahrerhausseite angebracht ist und einem Monitor, der den rechten Bereich der Fahrzeugseite einsehbar macht. Für noch mehr Sicherheit kann das Kamera-Monitor-System mit Ultraschallsensoren in der Fahrzeugfront und in der rechten Seite ausgestattet werden. Diese registrieren Objekte und andere Verkehrsteilnehmer in bis zu zwei Meter Entfernung zum Fahrerhaus.

Sicheres Leichtgewicht: MAN TGS Tank-Silo als Innovationsträger

MAN zeigt auf der IAA 2018 mit dem TGS-TS Innovationsträger erstmals ein mögliches Anwendungsbeispiel für den neuen D15-Motor im Lkw. Der D15 zeichnet sich durch ein ausgezeichnetes Verhältnis zwischen Gewicht und Baugröße sowie Verbrauch aus. Neue computergestützte Konstruktionsmethoden und der Einsatz von unterschiedlichen, optimal auf den Einsatz abgestimmten Materialien machen ihn noch umweltfreundlicher, geräuschärmer und effizienter.

Beim Thema Sicherheit gibt der MAN TGS-TS Innovationsträger mit der aktiven Lenkunterstützung MAN Comfort Steering und dem Spurassistenten Lane Return Assist erstmals einen Ausblick auf zukünftige Fahrassistenzsysteme, die aktiv den Fahrer unterstützen und das Fahren noch sicherer machen. Auch das neue Video-Abbiege-System VAS ist beim MAN TGS-TS Innovationsträger verbaut.

MAN DigitalServices: passgenaue Dienstleistungen und Anwendungen

Mit der Einführung der neuen Konzernsparte MAN DigitalServices bietet MAN passgenaue digitale Dienste und Anwendungen exklusiv für MAN Fahrzeuge. Mischflottenbetreiber können auf Basis der cloudbasierten offenen Logistikplattform RIO mit den umfassenden MAN DigitalServices ihre MAN Fahrzeuge und weitere Marken auf allen Ebenen vernetzen und so noch effizienter nutzen. Gleichzeitig sind die MAN DigitalServices Anwendungen explizit funktional und alltagstauglich konzipiert sowie äußerst benutzerfreundlich gestaltet. Seit August 2017 ist die RIO Box serienmäßig Teil aller fabrikneuen MAN Lkw-Baureihen der Euro 6-Norm in Europa. Damit verfügen MAN Lkw über den ersten Baustein einer Infrastruktur, deren Services in Zukunft die gesamte Transport- und Logistikbranche vernetzen können. Die RIO-Box fungiert dabei als Schnittstelle zwischen Fahrzeug und RIO-Plattform.

MAN XLION – Leistungsstärke und Zuverlässigkeit als Sondermodell

Mit den XLION Sondermodellen führt MAN zur IAA spezielle Ausstattungspakete für Fernverkehr, Verteiler- und Traktionsfahrzeuge ein. Diese kombinieren hochwertige, segmentspezifische Ausstattungen ab Werk mit landesspezifisch angepassten Extras und Dienstleistungspaketen. Optisch punktet der MAN XLION auf Wunsch mit einem attraktiven Löwendesign auf den Fahrerhausseiten. Jedes Fahrzeug bekommt auf die Fahrerhaustüren den Schriftzug XLION. Das X im Namen des „Löwen-Lkw“ steht für „extreme“. Das verbindet MAN mit den extremen sportlichen Leistungen eines Ironman-Triathleten. Daher ist MAN offizieller Unterstützer von Ironman Europe.

MAN Truck Modification für das branchenspezifisch optimierte Fahrzeug

Die Nachfrage nach Spezialumbauten als Grundlage für eine optimale und wirtschaftliche Transportlösung nimmt stetig zu, wie auch nach der Individualisierung im Interieur und Exterieur. MAN bietet hierfür mit MAN Individual Konstruktion und Ausführung von Fahrzeugmodifikation bei Fahrerhaus, Fahrgestell, Antriebsstrang und Elektronik nach Kundebedarf. Dieser hat dabei den Vorteil nur eines Ansprechpartners und der Ausführung nach den Dokumentations- und Gewährleistungsrichtlinien sowie der Qualitätssicherung von MAN. Der Fahrzeugservice ist in jeder MAN Niederlassung möglich

Von Profis für Profis – die maßgeschneiderten Branchentrainings von MAN ProfiDrive

Individuelle und bedarfsgerechte Branchentrainings für Lkw- und Busfahrer – mit diesem Angebot geht MAN ProfiDrive seit Ende vergangen Jahres noch gezielter auf die Bedürfnisse und Anforderungen seiner Kunden ein. Diese können aus einem umfangreichen Portfolio an Trainingsbausteinen eine Schulung für ihre jeweiligen Transportaufgaben kombinieren. Die Experten von MAN ProfiDrive entwickeln und planen die Veranstaltungen zusammen mit dem Kunden, organisieren Termin, Ablauf und Location und passen die Inhalte der Basistrainings, wie Fahrsicherheit, Technik, Ladungssicherung, Off-Road-Training und Wirtschaftlichkeit an.

 

MAN mit praxistauglichem 26-Tonnen Elektro-Lkw auf der IAA 2018

 

Auf der IAA 2018 in Hannover präsentiert MAN Truck & Bus einen vollelektrischen MAN eTruck auf TGM-Basis für die urbane Warenlogistik. Das 6x2 Solofahrgestell-Konzept aus dem mittelschweren Verteilerverkehrssegment wurde Mitte September mit verschiedenen Aufbauten an neun Mitgliedsfirmen des österreichischen Firmenkonsortiums CNL zur Praxiserprobung in der realen Verteilerlogistik übergeben.

 

  • Auf der IAA 2018 präsentiert MAN sein eTruck-Konzept für die urbane Verteilerlogistik auf TGM-Basis als 26 Tonnen 6x2-Solofahrgestell
  • Neun Mitglieder des österreichischen Firmenkonsortiums CNL testen MAN eTGM im Realbetrieb

MAN Truck & Bus arbeitet bereits seit 2009 an neuen Lösungen zur Belieferung und Entsorgung im urbanen Umfeld. Städte stehen zunehmend vor der Herausforderung, ein gesundes Klima für ihre Bewohner und deren Anforderungen an Lebensqualität mit dem innerstädtischen Waren- und Lieferverkehr in Einklang zu bringen. Dazu gehört die Entwicklung von Konzepten sowohl zur räumlichen als auch zur zeitlichen Verkehrsvermeidung und -verlagerung, ebenso wie neue Ansätze zur Flächennutzung und neue Mobilitätskonzepte.

eTruck-Testfahrzeuge auf TGM-Basis

Im Rahmen der IAA 2018 vom 20. bis 27. September 2018 in Hannover präsentiert MAN in vollelektrisches eTruck Soloverteiler-Fahrgestell mit Wechselbrückenrahmen in 6x2 Achskonfiguration. Der 26-Tonner auf MAN TGM-Basis bietet mit Batterien, die unter dem Fahrerhaus und seitlich am Rahmen verbaut werden können, bis zu 200 km Reichweite. Die Luftfederung an Vorder- und Hinterachse gewährleistet die Anpassungsfähigkeit an jede Beladungssituation in der Stadt. Der zentral im Rahmen angeordnete Elektromotor leistet 264 kW und schickt die 3100 Nm Drehmoment ohne Schaltgetriebe an die Antriebsräder. Das für den klassischen Einsatz in der City-Logistik konzipierte Fahrzeug eignet sich für die unterschiedlichsten Aufbauanwendungen vom Trockenfracht- oder Kühlkoffer bis hin zu Abfallsammelaufbauten. Der hierfür gegebenenfalls benötigte zusätzliche Antrieb erfolgt ebenfalls elektrisch. Im Rahmen der IAA bietet MAN täglich Testfahrten mit dem eTGM auf dem Außengelände der Messe an.

CNL-Praxiserprobung in Österreich

Das neue vollelektrische MAN TGM 6X2-Fahrgestell bildet die technische Basis für neun Fahrzeuge, die Mitte September 2018 in Praxiserprobungen an neun Mitgliedsunternehmen des österreichischen Councils für nachhaltige Logistik (CNL) übergeben wurden. Dabei handelt es sich vorwiegend um 6x2-Fahrgestelle mit Kühlkoffern, Wechselbehältern und Getränkeaufbauten. Zum Erprobungsumfang gehört aber auch eine Sattelzugkombination auf MAN TGM-Basis. Die Erkenntnisse aus den Praxiserprobungen mit den Versuchsfahrzeugen wird MAN in die Entwicklung des künftigen Serienproduktportfolios von elektrisch angetriebenen Lkw einfließen lassen.

Das eTruck Entwicklungs- und Versuchsprogramm ist Teil der eMobility-Roadmap von MAN Truck & Bus für innerstädtische Transportlösungen, die ab 2022 Teil des Produktangebotes werden sollen. Truck und Bus nutzen dabei einen gemeinsamen eMobility-Baukasten, der künftig für verschiedenste Anwendungen zur Verfügung stehen wird.

Umfangreiche Praxiserfahrung mit elektrisch angetriebenen Lkw

MAN Truck & Bus stellte bereits 2012 das Konzeptfahrzeug MAN Metropolis vor. Das elektrische angetriebene 26-Tonnen Abfallsammelfahrzeug arbeitete lokal CO2-frei und ermöglichte durch sein sehr niedriges Geräuschniveau auch innerstädtische Einsätze in der Nacht. Ein integrierter Range Extender vergrößerte den Einsatzradius auf bis zu 150 km/Tag. Die Verbrauchseinsparung gegenüber einem herkömmlichen dieselbetriebenen Fahrzeug liegt mit Range Extender bei bis zu 80 Prozent. In zahlreichen Praxiseinsätzen konnten mit dem MAN Metropolis wertvolle Erfahrungen für weiterführende Projekte gesammelt werden.

Zur IAA 2016 zeigte MAN Truck & Bus eine Weiterentwicklung des Metropolis-Konzeptes: Eine rein batterie-elektrisch angetriebene Sattelzugmaschine für Einsätze in der innerstädtischen Nachtbelieferung. Technische Basis war eine MAN TGS 4X2 BLS-Sattelzugmaschine mit 18 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Optimiert für den Einsatz mit ein- oder zweiachsigem City-Sattelauflieger erfüllte das Konzeptfahrzeug die Forderungen an Fahrzeuge für die City-Logistik der Zukunft: Viel Ladevolumen bei geringem Eigengewicht, frei von Emissionen (CO2, NOX), sehr leise und sehr wendig.

 

MAN XLION – der bewährte und zuverlässige MAN als Sondermodell

 

Zuverlässigkeit, Spitzenleistung und Ausdauer in allen Disziplinen sind Garanten für den Erfolg eines Supersportlers vom Schlag eines Ironman. Und so stellt man sich auch den MAN vor, der Unternehmer und Fahrer gleichsam begeistert: zuverlässig, robust, ausdauernd und anwendungsorientiert – so punktet das Sondermodell MAN XLION im täglichen Einsatz.

 

  • Spezielle Ausstattungspakete für Fernverkehr, Traktions- und Verteilerfahrzeuge
  • Kombination aus hochwertiger, segmentspezifischer Ausstattung ab Werk mit landesspezifisch angepassten Extras undDienstleistungspaketen
  • Bestellbar für MAN-Lkw in Euro 6 ab der IAA 2018. Die Produktion startet mit Jahresbeginn 2019.

Optisch punktet der MAN XLION auf Wunsch mit einem attraktiven Löwendesign auf den Fahrerhausseiten. Jedes Fahrzeug bekommt auf die Fahrerhaustüren den Schriftzug XLION. Das X im Namen des „Löwen-Lkw“ steht für „extreme“. Das verbindet MAN mit den extremen sportlichen Leistungen eines Ironman-Triathleten. Daher ist MAN offizieller Unterstützer von Ironman Europe.

Segmentspezifische Ausstattungspakete

Die Ausstattungen sind so zusammengestellt, dass sowohl Unternehmer von der Wirtschaftlichkeit als auch Fahrer vom Komfort ihres MAN überzeugt sind.

Das Sondermodell MAN XLION Longhaul läuft im Fernverkehr als MAN TGX mit mindestens 460 PS. Somit umfasst das Angebot die D26- sowie die D38-Motorenbaureihen bis hin zur Spitzenleistung von 640 PS. Zur optischen und komfortbedingten Aufwertung gehören die umfangreiche Kabinenausstattung des Fahrerkomfort-Pakets, das MAN Soundsystem, das LED-Tagfahrlicht und Chromapplikationen am Stoßfänger.

Das Sondermodell MAN XLION Traktion gibt es für die Baureihe MAN TGS mit einer Motorleistung von 460 PS und 500 PS. Neben dem MAN Soundsystem, dem LED-Tagfahrlicht und der Offroad-Funktionalität für ABS gehört das Baustellenpaket zum Lieferumfang. Somit trägt es zu mehr Arbeitssicherheit und Transportzuverlässigkeit bei. Das Paket enthält unter anderem die weniger schmutzempfindliche Innenraumgestaltung in der Farbe Urban Concrete, Luftleitblech unter dem Motor gegen Staubaufwirbelungen, fahrerseitigen Bauaufstieg mit langer Haltereling auf dem Dach oder Steinschlagschutzgitter vor dem Kühler.

Das Sondermodell MAN XLION Distribution bietet MAN bei den beiden Baureihen TGL und TGM mit zwei Achsen und Straßenantrieb unabhängig von der Motorleistung und der Fahrerhausgröße an. Klimaanlage, Freisprecheinrichtung für das Mobiltelefon und MAN-Soundsystem tragen zum Komfort des Fahrers genauso bei wie das MAN-Fahrerkomfortpaket. Dazu gehören je nach Fahrerhausmodell Multifunktionslenkrad, Fahrerkomfortsitz, Sitzbezüge in Komfortqualität oder eine Zentralverriegelung.

Bei allen drei MAN XLION-Sondermodellen kombiniert MAN das hochwertige und branchengerecht ausgestattete Fahrzeug mit speziellen Konditionen des After Sales bei den Wartungsverträgen Service Contract Comfort und Comfort Super.

Regionale, marktspezifische Aufwertungen des MAN XLION

Je nach lokalen Bedürfnissen und Modell können die Vertriebsorganisationen bei der Ausstattung, den Finanzierungskonditionen und Wartungsumfängen spezielle Pakete schnüren und hinzunehmen. Dazu stehen beispielsweise das Style Package, das Safety Package oder aus dem Portfolio der MAN Truck Modifikation individualisierende Einbauten wie eine Schrankwand an der Kabinenrückwand zur Verfügung.

Kombiniert mit Digital Services von MAN

Aus dem Angebot der MAN Digital Services sind alle Fahrzeuge standardgemäß ausgestattet mit „MAN Essentials“ und „MAN ServiceCare“. Hinzu kommt kostenfrei für die ersten sechs Monate das Pakete „MAN Advanced“. Zu selben zeitlich befristeten Konditionen gibt es „MAN Perform“ für den Fernverkehr oder für den Bau- und Verteilerverkehr das Paket „MAN Compliant“.

„MAN Essentials“ stellt die Grundlage zur Nutzung der Digitalen Services bereit. Zudem überträgt es alle 15 Minuten die Fahrzeugposition und bietet vor allem dem Disponenten und Unternehmer Informationen zur Fahrzeuganalyse. Mit „MAN ServiceCare“ werden Fahrzeugdaten zur Planung von Wartungsterminen und Servicearbeiten an den zuständigen MAN-Stützpunkt übertragen. Das ermöglicht beiden Seiten – Disponent und Werkstatt – eine optimale Vorbereitung der Arbeiten, um die Standzeit des MAN-Lkw möglichst gering zu halten. „MAN Advanced“ bietet einen vertieften Zugang zu Fahrzeugdaten und ihrer Analyse über einen Zeitraum der vergangenen 25 Monate. Und „MAN Compliant“ unterstützt bei Download und Archivierung der Fahrerkarten- und Tachographendaten.

 

Sicheres Leichtgewicht: MAN TGS Tank-Silo als Innovationsträger auf der IAA

 

Bei Tank- und Silospediteuren stehen Nutzlast, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit im Fokus bei der Fahrzeugbeschaffung. Diese Themen greift MAN in dem ausgestellten Innovationsträger, einem MAN TGS 18.400 4x2 BLS-TS, auf.

 

  • MAN zeigt auf der IAA 2018 mit dem Modell TGS-TS erstmals ein mögliches Anwendungsbeispiel für den neuen D15-Motor im Lkw
  • Mit dem MAN TGS-TS Innovationsträger gibt MAN einen Ausblick auf verbrauchsmindernde Technologien sowie künftige Fahrassistenzsysteme

Milch, Saft, flüssige Schokolade, Heizöl, Benzin, tiefkaltes Gas – unzählige Güter werden in Tankwagen transportiert. Dabei stehen neben hoher Wendigkeit und stabilen Fahreigenschaften die Nutzlast und die Sicherheit des Fahrzeugs im Vordergrund der Kundenerwartungen. Für das bereits jetzt optimal auf diese Bedürfnisse zugeschnittenen MAN TGS-TS Fahrzeugangebot für Tank- und Silospediteure zeigt MAN auf der IAA 2018 mit einem Innovationsträger weiteres Optimierungspotenzial in diesen Bereichen auf. In der ausgestellten TGS-TS Sattelzugmaschine bringt MAN erstmals eine mögliche Lkw-Anwendung für den komplett neu entwickelten D15-Motor. Neben den bereits bewährten MAN Sicherheitssystemen wie ACC Stop & Go, Notbremssystem EBA und Spurhalteassistent, gibt MAN im TGS-TS Innovationsträger zudem erstmals einen Ausblick auf das aktive Lenksystem MAN Comfort Steering und einen Spurhalteassistent inklusive Spurrückführungsassistent sowie das Video-Abbiege-System VAS mit Ultraschallüberwachung.

MAN D15: umweltfreundlicher, geräuschärmer, effizienter

Der im TGS-TS Konzeptfahrzeug verbaute neue D15-Motor mit 400 PS / 294 kW generiert 1800 Newtonmeter maximales Drehmoment und spielt damit im idealen Leistungsbereich für Flüssigkeitstransporte. Gleichzeitig bietet er mit seinem Hubraum von nur 9 Litern (9037 cm3) ein ausgezeichnetes Verhältnis zwischen Gewicht und Baugröße sowie Verbrauch. Neue computergestützte Konstruktionsmethoden und der Einsatz von unterschiedlichen, optimal auf den Einsatz abgestimmten, Materialien machen ihn noch umweltfreundlicher, geräuschärmer und effizienter.

Beim D15 setzt MAN auf Abgasnachbehandlung auf Basis der weiterentwickelten SCR-Technologie (Selective Catalytic Reduction) in Kombination mit dem selbstregenerierenden Filtersystem MAN CRT (Continously Regenerating Trap). Der Ausstoß umwelt- und gesundheitsbelastender NOX-Emissionen (Stickstoffoxide) geht durch diese Form der Abgasnachbehandlung nahezu gegen Null.

Das neue Common-Rail-Einspritzsystem zerstäubt mit Einspritzdrücken bis 2.500 bar den Kraftstoff besonders fein und arbeitet in Verbindung mit dem bauraumoptimierten Zylinderkopf mit flacheren Auslasskanälen für weniger Ladungswechselverluste sowie widerstandsfähigen Stahlkolben und robusten Wölbventilen besonders effizient und kraftstoffsparend. Für eine optimale Leistungsentfaltung und ein sehr gutes Ansprechverhalten sorgt der einstufige Abgasturbolader. Damit erreicht der D15 sein maximales Drehmoment von 1800 Nm bereits bei niedrigen Drehzahlen. Beim Anfahren macht sich das durch ein dynamisches „Pick-Up“-Gefühl bemerkbar.

Optimiert haben die MAN-Entwickler beim D15 auch das Thermomanagement. Eine regelbare Ladeluftdrosselklappe vor und eine Abgasstauklappe nach dem Motor beschleunigen im Zusammenspiel den Warmlauf und halten die Abgastemperatur konstant ausreichend hoch für eine besonders wirkungsvolle SCR-Abgasnachbehandlung. Der neue D15- Motor erfüllt damit bereits die strengen Vorgaben der kommenden Euro 6d-Norm. Die bedarfsgerecht anstatt permanent arbeitende drehzahlgeregelte Kühlflüssigkeitspumpe, der ebenfalls bedarfsabhängig zugeschaltete Ölkühler sowie der drehzahlsensierte Lüfter unterstützen zusätzlich das Thermomanagement und tragen zudem zur Verbrauchseffizienz bei.

Auch im Bereich der Motoranbauten setzt MAN beim D15 auf verbrauchsreduzierende Lösungen. Bei den 1-Zylinder-Luftpressern kann der Kunde je nach seiner Einsatzanforderung zwischen einer nach Befüllung der Druckluftbehälter komplett abschaltenden und einer nicht abschaltenden, dafür leichteren und mit einem Sparsystem zur Rückexpansion ausgestatteten Version wählen. Für Einsätze mit höherem Luftbedarf ist außerdem eine 2-Zylinder-Version im Angebot, die mit niedriger Leistungsaufnahme in Leerlaufphasen ebenfalls zum Kraftstoffsparen beiträgt. Eine weitere kraftstoffsparende Neuerung, die der MAN TGS-TS Innovationsträger mitbringt, ist ein Generator, dessen Leistung zum Laden der Fahrzeugbatterie abhängig vom Fahrzustand elektronisch gesteuert wird. Während beim Anfahren, Beschleunigen und im normalen Fahrbetrieb nur die Verbraucher im Bordnetzwerk versorgt werden, wird der Generator im Schubbetrieb und beim Abbremsen – also in Phasen, in denen kein Kraftsoff eingespritzt wird – auf volle Leistung geschaltet. So erfolgt die Aufladung der Batterie besonders verbrauchseffizient.

MAN Turbo-EVBec: Leistungsstarke Motorbremse für noch mehr Sicherheit

Bei Flüssigkeitstransporten gehört auch eine leistungsstarke Motorbremse zum Anforderungsprofil. Daher hat MAN den D15 im TGS-TS Innovationsträger mit der geregelten Motorbremse Turbo-EVBec kombiniert. Sie liefert in stufenweiser Regelung bis zu 350 kW Motorbremsleistung. Möglich macht dies eine elektronisch geregelte und pneumatisch gestellte Stellklappe. Diese ist vor dem Turbolader platziert und kann so im Bremsbetrieb erhöhten Gegendruck aufbauen. Die Bremsleistung bleibt auch auf langen Gefällestrecken konstant, was insbesondere bei Flüssigkeitstransporten einen wichtigen Sicherheitsgewinn darstellt.

MAN-Fahrassistenzsysteme: EBA2, LGS, ACC Stop-and-Go

Um Sicherheit geht es auch bei weiteren Ausstattungselementen, die MAN im Innovationsträgerfahrzeug auf der IAA 2018 zeigt. Besonders von Bedeutung für Tank und Silo-Transporte bringt der TGS-TS 18.400 alles mit, was MAN schon heute an Assistenz- und Sicherheitssystemen serienmäßig anbietet. Ein wesentlicher Sicherheits- aber vor allem auch Komfortgewinn ist der abstandsgeregelte Tempomat (ACC), den MAN seit 2018 auch mit einer Stop-and-Go Funktion anbietet. Sie regelt den Abstand zum Vorausfahrenden auch bei niedrigen Geschwindigkeiten automatisch, bremst das Fahrzeug, wenn nötig, bis zum Stillstand und fährt bei kurzen Stopps auch selbstständig wieder an. So schwimmt der Fahrer auch im Stop-and-Go-Verkehr entspannt und stressfrei mit. Neben der neuen Stop-and-Go-Funktion bietet der ACC von MAN in der neuen Generation zudem ein komfortableres Annäherungsverhalten an vorausfahrende Fahrzeuge. Das System vermeidet außerdem unnötiges Bremsen und Beschleunigen und reduziert so Bremsenverschleiß und Kraftstoffverbrauch während der Fahrt. ACC und ACC Stop-and-Go ergänzen ideal die Sicherheitssysteme Emergency Brake Assist (EBA 2) und Lane Guard System (LGS) und helfen, Unfälle vorausschauend zu vermeiden. Der Notbremsassistent EBA2 übertrifft schon jetzt die ab November dieses Jahres geltenden verschärften gesetzlichen Vorgaben für Notbremssysteme deutlich. Durch die hochausgereifte Sensordatenfusion von Radar und Kamera kann EBA2 auch anspruchsvolle Verkehrsszenarien zuverlässiger interpretieren, vorausfahrende Fahrzeuge und stehende Hindernisse mit höherer Sicherheit identifizieren, um somit nur bei Bedarf eine Notbremsung auszulösen. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dieser Auslegungsphilosophie verbaut MAN den EBA 2 seit Frühjahr 2017 serienmäßig nicht mehr per Taster im Armaturenbrett abschaltbar, um den Sicherheitsgewinn durch das System weiter zu erhöhen. Dabei ist die vollständige Kontrolle des Fahrers über das System weiterhin jederzeit gewährleistet.

MAN Comfort Steering: Ausblick in die Zukunft

Darüber hinaus zeigt MAN mit dem TGS-TS Innovationsfahrzeug auf der IAA vorab zwei weitere, in naher Zukunft verfügbare, aktive Fahrerassistenzsysteme. Dies ist zum einen das aktiv lenkunterstützende System MAN Comfort Steering. Es verstärkt situationsabhängig das vom Fahrer aufgebrachte Lenkmoment mit einem leichten Zusatzmoment, reduziert dadurch die Lenkkräfte und macht das Lenken insgesamt präziser und komfortabler. Zum anderen ergänzt das zweite System die Funktion des bereits serienmäßig verbauten Spurverlassenswarner LGS (Lane Guard System). Während dieser im Falle des Abkommens von der Spur akustisch warnt, greift der in naher Zukunft verfügbare Spurrückführungsassistent LRA (Lane Return Assist) aktiv ein und führt das Fahrzeug in den Bereich innerhalb der Fahrbahnmarkierungen zurück. Das System bleibt dabei jederzeit vom Fahrer übersteuerbar. Gerade im Bereich der Tank-/ Silotransporte können LGS und LRA wesentlich zu Erhöhung der Sicherheit beitragen.

MAN VAS: Video Abbiege System für beste Sicht nach rechts

Trotz zahlreicher aktiv unterstützender Sicherheitssysteme behält der Fahrer dennoch immer die Verantwortung für die Fahraufgabe. Wesentliche Grundvoraussetzung hierfür ist vor allem eine gute Sicht für den Fahrer und seine uneingeschränkte Wahrnehmung anderer Verkehrsteilnehmer. Hier bietet MAN mit dem bereits zur IAA 2018 verfügbaren kombinierten Kamerasystem mit Abbiegewarner insbesondere im dichten Stadtverkehr einen deutlichen Sicherheitsgewinn. Besonders beim Abbiegen, Rangieren oder Spurwechsel ist der Bereich auf der rechten Fahrzeugseite für den Fahrer nicht immer voll zu erfassen. Dadurch besteht die Gefahr, dass andere Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer oder Fußgänger, die sich neben dem Lkw befinden, übersehen werden. Das Video-Abbiege-System (VAS) minimiert das Unfallrisiko. Es besteht aus einer 150°-Weitwinkelkamera die an der rechten Fahrerhausseite angebracht ist und einem Monitor, der den rechten Bereich der Fahrzeugseite einsehbar macht. Für noch mehr Sicherheit kann das Kamera-Monitor-System mit Ultraschallsensoren in der Fahrzeugfront und in der rechten Seite ausgestattet werden. Diese registrieren Objekte und andere Verkehrsteilnehmer in bis zu zwei Meter Entfernung zum Fahrerhaus. Nähern sich weitere Verkehrsteilnehmer, wird der Fahrer optisch über LED-Warnleuchten und akustisch über Signalton gewarnt. Der Fahrer kann die potenzielle Gefahrensituation so rechtzeitig erkennen und entsprechend reagieren.

Als weitere Ergänzung des VAS steht über Kamera-Monitor-System und Ultraschall-Sensorik hinaus das 360°-Bird-View-System zur Verfügung. Das System aus vier HD-Kameras mit Fischaugenoptik liefert hochauflösende Aufnahmen des Fahrzeugs aus der Vogelperspektive. So wird die gesamte Fahrzeugumgebung nahtlos einsehbar, einschließlich aller toten Winkel.

Das VAS zeigt MAN erstmals am TGS TS-Innovationsträgerfahrzeug auf der IAA. Es ist für alle Fahrzeuge der TG-Lkw-Baureihe ab Werk bestellbar oder kann über MAN Truck Modification nachgerüstet werden.

 

MAN ACC mit Stop-and-Go-Funktion und EBA 2 serienmäßig nicht abschaltbar

 

MAN bietet für seinen abstandsgeregelten Tempomat ACC (Adaptive Cruise Control) in TGX und TGS eine intelligente Stop-and-Go-Funktion, die den Fahrer im zähfließenden Verkehr oder bei Staus entlastet. Der Lkw bremst selbsttätig bis zum Stillstand und fährt bei kurzen Stopps selbstständig wieder an. Zudem verfügt ACC bereits in seiner Standardfunktion über eine Brems- und Beschleunigungsstrategie, die eine komfortable Abstandsregelung mit Verbrauchseffizenz und Sicherheit verbindet komfortabel, sicher und verbrauchseffizient. Die Funktionen ergänzen ideal die Sicherheitssysteme Emergency Brake Assist (EBA 2) und Lane Guard System (LGS) und helfen, vorausschauend Unfälle zu vermeiden.

  • Abstandsgeregelter Tempomat ACC (Adaptive Cruise Control) Stop-and-Go ermöglicht „Mitschwimmen“ im dichten Verkehr und entlastet den Fahrer
  • ACC-Funktion mit grundlegenden Verbesserungen in der automatischen Abstandsregelung
  • MAN verbaut EBA2 (Emergency Brake Assist) als einziger Hersteller serienmäßig nicht abschaltbar

Zähfließender Berufsverkehr, alltäglicher Stau oder stockend dahinschleichende Fahrzeugkolonnen auf der Autobahn. Das bedeutet permanenten Wechsel zwischen Anfahren und Anhalten im dichten Gedränge mit vielen anderen Verkehrsteilnehmern auf engstem Raum: Stop-and-Go, eine Situation, die den Fahrer extrem fordert und die Gefahr von Auffahrunfällen durch Unaufmerksamkeit stark erhöht. Die im ACC integrierte Stop-and-Go-Funktion, bringt in genau dieser Situation ein deutliches Plus an Sicherheit. Sie ist aktuell für MAN TGX und MAN TGS mit D26-Motor in Euro 6-Ausführung und mit MAN TipMatic-Getriebe 12+2 erhältlich. Bis Mitte 2019 wird das Angebot auf weitere Antriebsstrangvarianten ausgeweitet.

Gezielt für Situationen wie Stau oder zähfließenden Verkehr konzipiert, ermöglicht die Stop-and-Go-Funktion die Nutzung des ACC im gesamten Geschwindigkeitsbereich – im Falle, dass das vorausfahrende Fahrzeug anhält auch bis zum Stillstand. Auf stehende Vorderfahrzeuge erfolgt ebenfalls eine ACC-Regelung, allerdings muss dazu die eigene Geschwindigkeit geringer als 50 km/h sein. Dauert der Anhaltevorgang weniger als zwei Sekunden, fährt der Lkw selbsttätig wieder an und rückt nach. Dauert der Stopp länger als zwei Sekunden, hält das System den Druck der Betriebsbremse automatisch und der Fahrer kann durch kurze Betätigung des Fahrpedals oder einen Tastendruck am Multifunktionslenkrad anfahren. Typische Stop-and-Go-Unfälle mit Blechschäden werden so vermieden und der Lkw-Fahrer kann solche Verkehrslagen stress- und ermüdungsfrei bewältigen. Sensoren im Fahrersitz gewährleisten, dass die Funktion nur aktiviert werden kann, wenn tatsächlich ein Fahrer am Steuer sitzt.

ACC komfortabel, effizient und sicher

Neben der Stop-and-Go-Funktion bietet das ACC von MAN zudem ein komfortables Annäherungsverhalten an vorausfahrende Fahrzeuge. Das System vermeidet außerdem unnötiges Bremsen und Beschleunigen und reduziert so Bremsenverschleiß und Kraftstoffverbrauch während der ACC-Fahrt. Es ist ab 15 km/h aktivierbar, bietet eine hohe maximale Bremsverzögerung und kann so auch kritische Situationen zuverlässig automatisiert entschärfen. Bei winterlichen Witterungsbedingungen verhindert eine angeschrägte Radarblende Schneeanhaftungen und dadurch bedingte Funktionseinschränkungen außerdem fast vollständig. Diese Features machen die Abstandsregelung mit der aktuellen ACC-Generation komfortabel, effizient und sicher.

Bei der Erkennung vorausfahrender oder stehender Fahrzeuge greift ACC auf zwei Sensorsysteme zurück. Zum einen handelt es sich dabei um Daten, die der Radarsensor in der Bugschürze liefert – er erfasst ständig die Entfernung und Position des Vorausfahrenden, ermittelt daraus dessen relative Geschwindigkeit und setzt sie mit dem eigenen Lkw und dessen Geschwindigkeit in Relation, um entsprechend abzubremsen oder zu beschleunigen. Zum anderen wertet es die Daten aus, die die Videokamera in der Frontscheibe aufzeichnet – sie verfügt über eine vom Radar unabhängige Objekt- und Fahrspurerkennung und liefert die nötigen Informationen für eine spezifische Klassifizierung der Objekte auf und neben der Fahrbahn.

EBA 2 serienmäßig nicht abschaltbar

Diese hochausgereifte Sensordatenfusion nutzt MAN auch für das Notbremssystems Emergency Brake Assist (EBA 2). EBA 2 kann durch sie auch anspruchsvolle Verkehrsszenarien zuverlässiger interpretieren, vorausfahrende Fahrzeuge und stehende Hindernisse mit größerer Sicherheit identifizieren, um somit nur bei Bedarf eine Notbremsung auszulösen. Aufgrund der zuverlässigen und robusten Objektunterscheidung kann das System auf eine solche Situation eindeutig reagieren, das Fahrzeug dadurch mehr Geschwindigkeit abbauen und wertvolle Meter früher zum Stehen kommen. EBA 2 übertrifft die ab Ende 2018 geltenden verschärften gesetzlichen Vorgaben für Notbremssysteme bereits heute deutlich. MAN bietet den EBA 2 für den gesamten Tonnagebereich ab 7,5 Tonnen an und seit Anfang 2018 auch für Fahrzeuge mit Abgasnorm Euro 3, 4 und 5.

Die Auslegung des Emergency Brake Assist EBA 2 folgt dabei der Maxime „der Fahrer sollte stets der Handelnde sein“. Diese MAN spezifische Warnphilosophie gewährleistet eine hohe Fahrerakzeptanz. Das Zusammenwirken von zwei Technologien für die Objekterkennung, Radar und Kamera, reduziert die Gefahr von unberechtigten Warnungen in sehr hohem Maße. Damit erreicht MAN das Ziel, den Fahrer möglichst wenig durch Warnsignale zu irritieren.

Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dieser Auslegungsphilosophie verbaut MAN den EBA 2 bereits seit anderthalb Jahren serienmäßig nicht mehr per Taster im Armaturenbrett abschaltbar, um den Sicherheitsgewinn durch das System weiter zu erhöhen. Dabei ist die vollständige Kontrolle des Fahrers über das System weiterhin jederzeit gewährleistet.

In Kombination mit dem Notbremssignal ESS (Emergency Stopping Signal), das bei einer Gefahrenbremsung zusätzlich zu den Bremslichtern die Warnblinkanlage mit erhöhter Blinkfrequenz aktiviert, und dem Lane Guard System (LGS), das präzise die Fahrzeugposition in Bezug auf die Fahrspur überwacht und selbstständig erkennt, wenn sich die Fahrspurbedingungen ändern, bieten EBA 2 und die neue ACC-Stop-and-Go-Funktion allen Verkehrsteilnehmern ein weiteres Plus an Sicherheit und dem Lkw-Fahrer eine deutliche Entlastung.

 

Blick nach rechts: MAN Video-Abbiegesystem erhöht die Sicherheit

 

Eine Kamera und Ultraschallsensoren des MAN VAS (Video-Abbiege-Systems) erweitern bei MAN-Lkw den Sichtbereich in den toten Winkel. Der Monitor liegt im Sichtfeld beim Blick nach rechts in die Spiegel.

 

  • Kamera an der rechten Fahrerhausseite
  • Monitor an der rechten A-Säule
  • Ultraschallsensoren an der Fahrzeugfront und an der rechten Seite der Kabine
  • Montage oder Nachrüstung über das MAN Truck Modification Center für die Baureihen TGL, TGM, TGS und TGX

Kritische Situationen beim Abbiegen, dem Spurwechsel oder Rangieren sollen an der erschwert einsehbaren rechten Fahrzeugseite frühzeitig erkannt werden. Das MAN VAS, ein Video-Abbiege-System, unterstützt den Fahrer, in Ergänzung zu den Rück- und Rampenspiegeln den Bereich neben dem Fahrzeug zu erfassen. So erkennt er, ob sich Objekte und andere Verkehrsteilnehmer, wie beispielsweise Radfahrer oder kleinere Fahrzeuge direkt neben seiner Kabine befinden. Beim Rangieren fallen Hindernisse, wie Poller, Mauern oder geparkte Fahrzeuge besser auf. Das System aktiviert sich automatisch, wenn der Blinker rechts gesetzt wird. Bei Bedarf, z.B. beim Rangieren, kann der Fahrer das System auch manuell über einen Schalter einschalten.

Über MAN Truck Modification montiert MAN auf Kundenwunsch an der rechten Fahrerhausseite nahe der Dachkante eine Kamera mit einer 150°- Weitwinkellinse. Der sieben Zoll große Monitor kommt in der Regel in der Kabine an die beifahrerseitige A-Säule. So hat der Fahrer diesen mit im Sichtfeld beim Blick nach rechts in die Spiegel. Alternativ kann das Kamerasignal auf das sieben Zoll große Display des Infotainmentsystems im Armaturenbrett eingespielt werden.

Für noch mehr Sicherheit kann das Kamera-Monitor-System um Ultraschallsensoren in der Fahrzeugfront und in der rechten Seite ergänzt werden. Diese registrieren Objekte und andere Verkehrsteilnehmer in bis zu zwei Meter Entfernung zum Fahrerhaus. Nähern sich weitere Verkehrsteilnehmer, wird der Fahrer optisch über LED-Warnleuchten und akustisch über einen Signalton gewarnt. Der Fahrer kann die potenzielle Gefahrensituation so rechtzeitig erkennen und entsprechend reagieren.

Diese Ausrüstung ist ab Werk mit bestellbar. Ein nachträglicher Einbau ist ebenfalls möglich.

 

MAN Truck Modification für das branchenspezifisch optimierte Fahrzeug

 

MAN weist mit Truck Modification zur Erledigung der Kundenwünsche, die sich nicht im Rahmen der Serienfertigung abdecken lassen, eine über 30-jährige Erfahrung auf. Die Nachfrage nach Spezialumbauten als Grundlage für eine optimale und wirtschaftliche Transportlösung nimmt stetig zu, wie auch nach der Individualisierung im Interieur und Exterieur durch „MAN Individual“ zur Steigerung der Attraktivität des Fahrerarbeitsplatzes.

 

  • MAN Individual wertet MAN Trucks emotional auf
  • Konstruktion und Ausführung von Fahrzeugmodifikation bei Fahrerhaus, Fahrgestell, Antriebsstrang und Elektronik
  • Vorteile für die Kunden: Nur ein Ansprechpartner, Ausführung nach den Dokumentations- und Gewährleistungsrichtlinien sowie der Qualitätssicherung
  • Fahrzeugservice in jeder MAN Niederlassung möglich.

Viele Kunden und Aufbauhersteller fragen für den branchenspezifischen Einsatz der Fahrzeuge nach Anpassungen an Fahrgestell, Fahrerhäusern oder Antriebsstrang. Diese Aufgabe, das bei MAN aus der Produktion laufende Fahrgestell an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen, übernimmt MAN Truck Modification an seinen Standorten München und Wittlich in Deutschland sowie im österreichischen Steyr.

Die Vorteile für die Kunden lauten, dass sie mit ihrem Verkäufer nur einen Ansprechpartner haben. Dieser steuert die Umsetzung der Anforderungen mit MAN Truck Modification. Die Arbeiten erfolgen nach den höchsten Qualitätsstandards nach DIN EN ISO 9001 und umfassen die Gewährleistungen der MAN-Fahrzeuge. Am Schluss der Arbeiten fließt der Modifikationsaufwand in die Abrechnung des Gesamtfahrzeuges ein. Zudem ist das markenspezifische Knowhow über die Fahrzeugtechnik unmittelbar in den MAN Modification Technik- und Produktionsteams präsent.

Modifikationen am Fahrerhaus

Seit mehr als 25 Jahren ist MAN Truck Modification am Standort Wittlich im Kabinenbau tätig. An Fahrerhäusern stehen die Verlängerung oder Umbauten in Form von Flachdächern, Dacheinschnitten oder Dachschrägen im Vordergrund. Den Dachumbauten gingen vor ihren Freigaben umfangreiche Stabilitätstests vorweg. Neu seit der IAA 2018 kommt die Montage der Doppelkabine auf dem MAN TGS-Fahrgestell hinzu.

Die Verlängerung der C-Kabine wird gerne von Kommunalbetrieben, Katastrophenschutzorganisationen und Feuerwehren geordert, um im Innenraum mehr Platz zu schaffen. Das anstelle der Fahrerhausrückwand angesetzte GFK-Formteil bietet einen Raumgewinn von etwa 265 Millimetern.

Eine große Bedeutung bei Einsatzfahrzeugen für Feuerwehren, Rettungsdienste und Katastrophenschutz hat der Bau von Mannschaftskabinen aus glasfaserverstärktem Kunststoff GFK für eine Besatzung von neun Einsatzkräften. Für einen sicheren Ein- und Ausstieg sind die Türen bis zur Dachkante hochgezogen. Vor der Serieneinführung hat MAN diese Mannschaftskabine umfangreichen Crashtests unterzogen. Sie erhielt das Prüfzertifikat der Richtlinie ECE R29 zum Schutz von Insassen in Fahrerhäusern.

Ein anderer Schwerpunkt liegt auf der Veredelung. Die Montage von Edelstahlbügeln – auch mit Leuchten – an der Front, auf dem Dach und an den Seiten trägt zur Individualisierung des Fahrzeuges bei. Im Interieur geht es nicht nur um eine Fahrschulausstattung oder die Montage einer Sitzbank anstelle des Bettes. Zum Komfort trägt auch der Einbau einer Schrankwand an der Fahrerhausrückwand in den Kabinen XLX und XXL bei. Integriert in die Einbauschränke sind auf Wunsch Mikrowelle und Kaffeemaschine oder Wasserkocher sowie ein ausklappbarer 15,6‘‘ großer LED-Flachbildschirm. MAN Truck Modification schafft mit Lederausstattungen sowie speziellen Designs und deren Beklebungen individuelle und kundenspezifische Unikate oder Kleinserien.

Modifikationen am Fahrgestell

Am Fahrgestell geht es vor allem um Änderungen an den Radständen, Kürzung und Kröpfung von Rahmenüberhängen, Montage zusätzlicher Achsen und gelenkter Hinterachsen, Verstärkungen oder Kröpfungen des Rahmens sowie dem Umsetzen und Anpassen von Anbauteilen am Rahmen. Gerade bei Kommunalfahrzeugen bedingen tiefgezogene Gerätekästen oder am Rahmen angebaute Aggregate – wie beispielsweise Kehrbesen und Saugschacht bei der Kehrmaschine –, dass die sonst dort montierten Batteriekästen, Kraftstofftanks oder Luftkessel versetzt werden müssen. Ergänzend bietet MAN Truck Modification für den Containertransport die Montage eines BDF-Wechselgestells an.

Modifikationen am Antriebsstrang

Am Antriebsstrang kommt der Austausch des serienmäßigen Getriebes gegen ein Wandler-Automatikgetriebe oder die Anpassung von Nebenabtrieben zur Ausführung. Für spezielle Anwendungen fügt MAN Modification passend ausgelegte Untersetzungsgetriebe und Nebengetriebe sowie Retarder in den Antriebsstrang ein.

Anpassung an der Elektronik

Die Montage von Zusatzleuchten, Arbeitsstellenscheinwerfern, Warneinrichtungen, Rückfahrvideosysteme, Funktechnik oder Strom- und Lufteinspeisungen fallen unter die die Elektronik betreffenden Arbeiten. Aber es besteht auch eine enge Abstimmung mit den anderen Modifikationsumfängen, denn deren nachgerüsteten oder umgebauten Aggregate müssen in die Fahrzeugelektronik integriert werden.

Die komplette Ausrüstung von Einsatzfahrzeugen, wie die Montage von Sondersignaleinrichtungen, Einbau der Funkgeräte, Montage eines dritten Sitzplatzes im Fahrerhaus und von Staukästen am Rahmen bietet MAN Modification an.

MAN Individual

Mit dem Badge „MAN Individual“ kennzeichnet MAN Ausstattungen, die den Lkw zu einem individualisierten und einzigarten Fahrzeug machen. Die externe und interne Veredelung trägt zur Begeisterung der Unternehmer und Fahrer für ihr Fahrzeug bei. MAN Truck Modification plant mit dem Kunden die Umsetzung seiner individuellen Wünsche. Das können außen spezielle Beklebungen, Trittstufen aus Edelstahl, Radzierblenden oder Low-, Side- und Highbars mit Beleuchtungen und Dachlampen sein. Innen werden der Fahrerarbeitsplatz und der Ruhebereich aufgewertet. Die Palette möglicher Arbeiten umfasst zur Komfortsteigerung farbige Lederausstattungen, drehbaren Beifahrersitz, LED-Beleuchtungen in verschiedenen Farben oder maßgefertigte Einbauschränke in den XLX- und XXL-Kabinen. Auf Wunsch lassen sich in die Einbauschränke Kaffeemaschine oder Wasserkocher sowie ein ausklappbarer 15,6‘‘ großer LED-Flachbildschirm integrieren.

 

Neu zur IAA 2018: MAN TGS mit Doppelkabine

 

MAN bietet die beliebte Doppelkabine auch für die Baureihe MAN TGS an. Ihre Montage erfolgt bei MAN Truck Modification.

 

  • Viertürige Kabine mit maximal sieben Sitzplätzen
  • Bequemer Einstieg durch große, weit öffnende Mannschaftsraumtüren
  • Einfache Auftragsabwicklung durch MAN Truck Modification
  • IAA-Ausstellungsfahrzeug mit Ausbau eines Präsentationskoffers durch das MAN Bus Modification Center

Eine Erfolgsstory stellt die Doppelkabine bei den MAN Baureihen TGL und TGM dar. Sie findet sich in vielen Verwendungen, wenn es darum geht, außer dem Fahrer mehrere Personen mitzunehmen. Kommunalbetriebe, Katastrophenschutzorganisationen, Feuerwehren, Sanitätsdienste, Bergbaubetriebe, Bauunternehmer, Garten- und Landschaftsbauer sowie die Nutzer von exklusiven Expeditions- und Wohnmobilen interessieren sich für die viertürige und geräumige Doppelkabine. Zum Herbst 2018 erweitert sich die Angebotspalette der Doppelkabine auf die Baureihe TGS, realisiert durch die MAN Truck Modification. Derzeit ist die Kabine erhältlich für zwei- und dreiachsige Fahrgestelle in mittelhoher und hoher Bauart mit den Antriebsformeln 4x2 BL, 4x4 BB, 4x4 BL, 6x4 BB, 6x4-4 BL und 6x6 BL. Auch in Kombination mit dem innovativen Antriebssystem HydroDrive bietet MAN die Doppelkabine bei den TGS 4x4H BL und 6x6H BL an.

Die Abmessungen der Doppelkabine sind bei allen drei Baureihen TGL, TGM und TGS identisch. Innen betragen die Breite 2056 mm, die Länge 2650 mm sowie die Höhe vorne über dem Mitteltunnel 1385 mm und hinten vor der Sitzbank 1620 mm. Die maximale Stehhöhe vor dem Fahrersitz ist mit 1645 mm angegeben. Auf der Sitzbank sind vier Sitzplätze mit Sicherheitsgurten montiert. Zusammen mit einer Doppelsitzbank vorne können bis zu sieben Personen in der Kabine Platz finden. 265 Liter Fassungsvermögen weist der Kasten unter der Rücksitzbank auf. Den Ein- und Ausstieg erleichtern breite Türen, die mit 85 Grad weit öffnen. Für Wartungsarbeiten lässt sich die Doppelkabine hydraulisch kippen.

Geländegängiges Präsentationsmobil

Der auf der IAA 2018 in Hannover gezeigte MAN TGS 26.500 6x6 BB mit 20‘‘ großer Einzelbereifung trägt einen Spezial-Kofferaufbau als Präsentationsmobil, im Stil eines Expeditionsmobils. Dessen individueller Innenausbau erfolgte beim MAN Bus Modification Center in Plauen. Den vorderen Bereich nimmt eine Sitzgruppe ein, von der man Blick auf einen großen Bildschirm für Besprechungen und Präsentationen hat. Eine kleine Küchenzeile dient der Versorgung der Gäste mit heißen und kalten Getränken. Im mittleren Bereich des Kofferaufbaus ist Platz für Produktpräsentationen. Über eine Treppe geht es aus dem Aufbau hinauf auf das begehbare Dach.

Der Ausbau von extern angelieferten Koffern zu geländegängigen Expeditionsfahrzeugen oder individuellen Wohnmobilen durch das MAN Bus Modification Center ist in dieser Form ebenfalls vorstellbar. In der Kombination mit der von MAN Truck Modification gelieferten Doppelkabine des MAN TGS reisen Familienmitglieder, Freunde und Bekannte bequem und sicher mit.

 

MAN aFAS erhält den ersten ‚Truck Innovation Award‘ auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018

 

MAN Truck & Bus hat mit seinem ‚Fahrerlosen Absicherungsfahrzeug auf Autobahnen – aFAS‘, einem automatisierten Sicherheits-Lkw Level 4, den ersten Truck Innovation Award für das Jahr 2019 gewonnen. Diese erstmals verliehene Auszeichnung wird von der Jury des International Truck of the Year (IToY) vergeben. Die Jury besteht aus Redakteuren und hochrangigen Journalisten, die bedeutende Nutzfahrzeug-Magazine aus Europa und Südafrika vertreten. MAN Truck & Bus CEO Joachim Drees nahm den Preis auf der IAA-Pressekonferenz von MAN in Hannover entgegen.

 

  • MAN gewinnt als erstes Unternehmen den neuen Award
  • MAN aFAS – automatisch fahrerlos fahrendes Absicherungsfahrzeug auf Autobahnen schützt Leben
  • CEO Drees nimmt die Trophäe auf der IAA Nutzfahrzeuge von Jury-Präsident Griffini entgegen

Die von der International Truck of the Year-Jury neu ins Leben gerufene Auszeichnung wird ab diesem Jahr an Unternehmen verliehen, die mit herausragenden Produkten dem technologischen Wandel im Nutzfahrzeugbereich Rechnung tragen. Auf der der IAA Nutzfahrzeuge 2018 in Hannover wurde der Truck Innovation Award 2019 während der Pressekonferenz von MAN Truck & Bus vom IToY-Jury Präsidenten Gianenrico Griffini an Joachim Dress, den Vorsitzenden des Vorstandes von MAN Truck & Bus und MAN SE, übergeben.MAN aFAS - das „automatisch fahrerlos fahrende Absicherungsfahrzeug für Arbeitsstellen auf Bundesautobahnen" – ist eine hochinnovative Sicherheitslösung, die MAN über einen Zeitraum von vier Jahren mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und unter Einbeziehung von technischen Institutionen und mehreren wichtigen Zulieferpartnern entwickelt hat. Neben der MAN Truck & Bus AG waren folgende Unternehmen und Institutionen an der Entwicklung beteiligt: BASt – Bundesanstalt für Straßenwesen, Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement, Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, Technische Universität Braunschweig – Institut für Regelungstechnik, ZF TRW, WABCO sowie Bosch Automotive Steering.Im Rahmen einer kürzlich erfolgten exklusiven Presseveranstaltung in Österreich, verschafften sich die IToY-Jurymitglieder einen umfassenden Überblick über das aFAS-Projekt. Dabei erhielten sie die Gelegenheit, das unbemannte Sicherheitsfahrzeug des Levels 4 selbst in Augenschein zu nehmen und darin mitzufahren. Das hochinnovative Fahrzeug – ein MAN TGM 18.340 – fährt unbemannt vollautomatisch langsam hinter beweglichen Baustellen (Wanderbaustellen) her und folgt dabei mittels einer car-to-car Kommunikation dem vorausfahrenden Lkw, der auf der Pannenspur von Autobahnen eingesetzt wird. Bei herkömmlichen Folgefahrzeugen kommt es immer wieder zu teils dramatischen Auffahrunfällen. Durch den Einsatz des MAN aFAS wird die Sicherheit des Fahrers dieses Folgefahrzeuges gewährleistet, denn sein Leben wird geschützt.Die IToY-Journalisten zeigten sich davon beeindruckt, dass das MAN aFAS schon auf mehr als 4000 Kilometern öffentlicher Straßen störungsfrei getestet wurde. Die Jurymitglieder würdigten ebenfalls, dass das aFAS Leben retten kann, da mobile Baustellen auf Autobahnen ein hohes Risiko für das Baustellenpersonal darstellen, da schwere Auffahrunfälle dort häufig vorkommen. Außerdem beeindruckte sie die einfache Bedienung, die hohe aktive Sicherheit und der umfangreiche Einsatz von Serienkomponenten im aFAS.Der Vorsitzende der Internationalen Truck of the Year-Jury, Gianenrico Griffini, kommentierte: „Mit dem aFAS-Projekt hat MAN nicht nur eine effektive Lösung zum Schutz mobiler Baustellen geliefert, sondern auch wichtige Erkenntnisse für die zukünftige technische Entwicklung von vollautomatisierten Fahrfahrzeugen gewonnen.“MAN CEO Joachim Drees bekannte sichtlich stolz: „Dieses System wurde bereits unter realen Bedingungen auf hessischen Autobahnen getestet. Sie sehen, dass wir nicht nur über Innovation reden, wir tun es! Und das wurde von den Experten der International Truck of the Year Jury anerkannt.“Das Fahrzeug ist auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018 auf dem TRATON-Stand in Halle 12 zu besichtigen.