19
September
2018
|
09:52
Europe/Amsterdam

Simplifying Business – MAN Truck & Bus auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018 (Corporate Press Kit)

Zusammenfassung

Unter dem Messe-Motto „Simplifying Business“ hat der Nutzfahrzeughersteller MAN Truck & Bus der Weltöffentlichkeit seine Neuigkeiten auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018 präsentiert.

  • MAN komplettiert die neue Stadtbusfamilie um CNG- und Elektro-Varianten
  • Blick nach rechts: MAN Video-Abbiegesystem erhöht die Sicherheit
  • Von 3 bis 26 Tonnen: MAN zeigt Elektro-Lkw für den Stadtverkehr
  • Weltpremiere des elektrisch angetriebenen Transporters MAN eTGE
  • Mit dem CitE stellt MAN das Konzept eines kompromisslos nachhaltigen City-Trucks mit Elektroantrieb vor
  • Platooning reduziert den CO2-Ausstoß und sorgt für deutlich mehr Sicherheit auf der Autobahn
  • Mit MAN DigitalServices präsentiert MAN erste, für MAN-Fahrzeuge maßgeschneiderte Digitaldienste
  • MAN wandelt sich vom Nutzfahrzeughersteller zum Anbieter intelligenter und nachhaltiger Transportlösungen

 

„Wir helfen unseren Kunden, ihr Business leichter, profitabler, nachhaltiger und zukunftssicher zu machen.“

„Elektromobilität, Digitalisierung, autonomes Fahren – viele unserer Kunden wünschen sich mehr Orientierung bei diesen Themen. Wir wollen auf der IAA einfache Antworten auf komplexe Fragen geben“, sagt Joachim Drees, Vorsitzender des Vorstands der MAN Truck & Bus AG. „Dafür schaffen wir maßgeschneiderte Lösungen für die Bedürfnisse unserer Kunden und helfen ihnen, ihr Business leichter, profitabler, nachhaltiger und zukunftssicher zu machen.“ MAN hat dafür einerseits neue Fahrzeuge entwickelt, stellt dem Fachpublikum in Hannover aber andererseits auch digitale Lösungen, etwa zur Optimierung der Fahrzeuganalyse und des Wartungsmanagements, vor.

„Die Zukunft des Waren- und Personenverkehrs in der Stadt ist elektrisch.“

MAN zeigt auf der IAA neben einem vollelektrischen Verteiler-Lkw, dem MAN eTGM, auch den MAN eTGE, eine batterie-elektrische Variante des neuen MAN-Transporters. Als einer der ersten Hersteller stellt MAN damit vollelektrische Lösungen für den gesamten Bereich der City-Logistik zwischen 3 und 26 Tonnen vor. Für Joachim Drees ist dies der wichtigste Einsatzbereich für elektrisch angetriebene Nutzfahrzeuge: „Im urbanen Umfeld können die eTrucks ihre Stärken am besten ausspielen. Sie sind lokal emissionsfrei und tragen damit zur Verbesserung der Stadtluft bei. Außerdem sind sie sehr leise – so könnte zukünftig z.B. eine Belieferung von Supermärkten nachts erfolgen; der Verkehr tagsüber würde entzerrt. Für uns steht fest: Die Zukunft des Waren- und Personenverkehrs in der Stadt ist elektrisch“.

Joachim Drees präsentiert den MAN CitE.

Highlight auf der Messe ist der MAN CitE, ein elektrisch angetriebener City-Truck, der voller neuer Ideen und kreativer Lösungen steckt. Der in nur 18 Monaten entwickelte 15-Tonner ist kompromisslos für den innerstädtischen Verteilverkehr konzipiert.

Weil die Fahrer im städtischen Lieferverkehr bis zu 30 Mal am Tag ein- und aussteigen, hat der CitE eine ungewöhnlich niedrige Einstiegshöhe und besonders breite Türen. Die Beifahrertür öffnet sich auf Knopfdruck. Im ergonomisch perfektionierten Cockpit hat der Fahrer durch seine niedrige Sitzposition und große Seitenfenster eine hervorragende Rundumsicht.

Der CitE nutzt zudem ein 360-Grad-Kamerasystem, um größtmögliche Sicherheit zu bieten und gefährliche tote Winkel auszuschließen. Angetrieben wird der CitE rein elektrisch. Er hat eine Reichweite von 100 Kilometern – mehr als genug für den Lieferverkehr in der Stadt.

Joachim Drees sagt: „Der CitE ist mehr als ein Fahrzeugkonzept. Er ist unsere Antwort auf die Anforderungen des Gütertransports in der Stadt.“

Auch beim Stadtbus geht die Reise klar in Richtung Elektroantrieb. Aus diesem Grund hat MAN Entwicklungspartnerschaften unter anderem mit München, Hamburg, Wolfsburg oder Luxemburg geschlossen, um die Alltagserfahrungen in die Serienentwicklung einfließen lassen zu können. Einen seriennahen Prototyp des MAN Lion’s City E gibt es ebenfalls erstmals auf der diesjährigen IAA zu sehen.

Der Elektrobus wird durch einen Zentralmotor an der angetriebenen Achse angetrieben. Das schafft Platz für einen optimierten Sitzbereich im Heck und beschert dem Bus bis zu vier zusätzliche Sitzplätze.

Die Batterien sind crashsicher und platzsparend auf dem Dach untergebracht. Sie ermöglichen eine Reichweite von bis zu 270 Kilometern und können in nur drei Stunden aufgeladen werden.

Im nächsten Schritt wird 2020 eine Demoflotte Elektro-Busse in verschiedenen europäischen Städten im Alltagseinsatz erprobt, bevor schließlich die Serienfertigung der batterie-elektrischen Version des neuen MAN Lion’s City beginnt. Diese umfangreiche Erprobung stellt die für den ÖPNV nötige hohe Zuverlässigkeit der Fahrzeuge sicher.

„Platooning reduziert den CO2-Ausstoß und sorgt für deutlich mehr Sicherheit auf der Autobahn.“

Bereits in der Praxis-Erprobung ist das von MAN entwickelte Lkw-Platooning. Dabei handelt es sich um eine elektronische Deichsel, die zwei oder mehr Trucks miteinander verbindet. Der erste Truck gibt Geschwindigkeit und Richtung vor, der hintere folgt automatisiert in einem sehr kurzen Abstand von nur ca. 10-15 Metern. Durch die Nutzung des Windschattens spart der Konvoi bis zu zehn Prozent Kraftstoff ein. Auch im Folgefahrzeug sitzt ein Fahrer, der bei Bedarf eingreifen und das System übersteuern kann. „Platooning reduziert den CO2-Ausstoß spürbar und sorgt zudem für deutlich mehr Sicherheit auf der Autobahn. Das elektronische System des Folge-Lkw reagiert in nur 5 Millisekunden auf den Bremsimpuls des vorderen Fahrzeugs – schneller als jeder Mensch. Die Technologie hat das Potenzial, die Zahl schwerer Auffahrunfälle auf der Autobahn deutlich zu reduzieren“, so Drees.

Seit Ende Juni ist im Rahmen eines Pilotprojekts ein MAN-Platoon auf der Autobahn A9 zwischen München und Nürnberg unterwegs. Gemeinsam mit DB Schenker testet der Nutzfahrzeughersteller, wie sich die Technologie im realen Straßenverkehr bewährt. Begleitet wird der Feldversuch von der Hochschule Fresenius, die die Auswirkungen auf die Fahrer untersucht.

Für mehr Sicherheit sorgen auch der serienmäßig nicht mehr abschaltbare, automatische Notbrems-Assistent in Lkw und Bus sowie das Kamera-Monitor-System, das den Fahrern das Abbiegen erleichtern und schwere Unfälle aufgrund des toten Winkels verhindern soll.

Seine Einsatzreife bereits bewiesen hat das auf der Messe am TRATON Stand gezeigte aFAS-System von MAN. Weil es immer wieder folgenschwere Auffahrunfälle mit rollenden Absicherungsfahrzeugen auf Autobahnen gab, hat MAN zwei Fahrzeuge digital gekoppelt, wobei das hintere Absicherungsfahrzeug fahrerlos unterwegs ist.

„MAN wandelt sich vom Nutzfahrzeughersteller hin zum Anbieter intelligenter und nachhaltiger Transportlösungen.“

Ein Schwerpunkt des MAN Messeauftritts sind digitale Innovationen. „MAN wandelt sich vom Nutzfahrzeughersteller hin zum Anbieter intelligenter und nachhaltiger Transportlösungen“, sagt Joachim Drees. 2016 gründete MAN daher die Digitalmarke RIO, um die Welt des Transports mit Hilfe einer offenen, cloudbasierten Plattform zu verbinden und damit wirtschaftlicher sowie ökologischer zu machen. Um den herstellerübergreifenden und offenen Ansatz zu unterstreichen, ist RIO seit 2017 eine eigene, unabhängige Marke unter dem Dach der TRATON GROUP.

Aufbauend auf dieser Plattform bietet MAN seinen Kunden unter dem Namen „MAN DigitalServices“ bereits erste, für MAN-Fahrzeuge maßgeschneiderte digitale Lösungen. Damit erhalten MAN-Kunden zukünftig in Echtzeit und ortsunabhängig Einsicht in die Fahrzeugdaten und daraus abgeleitete Analysen. Daraus entstehen eigens auf sie und ihre Fahrzeuge abgestimmte Handlungsempfehlungen. Zur IAA 2018 stellt MAN nun weitere Services zur Optimierung der Fahrzeuganalyse und des Wartungsmanagements vor. Mit RIO als strategischem Partner profitieren MAN-Kunden so von den digitalen Fahrzeugdiensten. Ihr Flottenmanagement wird erleichtert und ihr Geschäft profitabler. Gleichzeitig erhalten auch die Betreiber von Mischflotten eine einheitliche Basis digitaler Logistikdienste für den gesamten Fuhrpark – unabhängig von der Fahrzeugmarke.

 

MAN Innovationen auf der IAA 2018

MAN stellt auf der alle zwei Jahre in Hannover stattfindenden Branchenmesse neben den aktuellen Produkthighlights im Lkw- und Busbereich vor allem seine Entwicklungen auf den Feldern Elektromobilität, Digitalisierung und autonomes Fahren vor.

 

Löwe elektrisiert: MAN CitE setzt Maßstäbe in der City-Belieferung

 

MAN Truck & Bus präsentiert auf der IAA 2018 den konsequent für den Stadt-Lieferverkehr konzipierten MAN CitE. Den 15-Tonner zeichnet sein ergonomisches Design mit niedrigstem Einstieg, durchgehend ebenem Fahrerhausboden und bequemer Zugänglichkeit aus. Dazu verschaffen niedrige Sitzposition, großzügige Glasflächen sowie unterstützende Kameras Fahrer und Beifahrer einen rundum sicheren Blick auf das umgebende Verkehrsgeschehen. Das in nur 18 Monaten komplett neu entstandene Elektro-Lkw-Konzept setzt Maßstäbe bei Arbeitsplatzergonomie, Sicherheit und Nachhaltigkeit im städtischen Verteilerverkehr.

 

  • MAN zeigt auf der IAA 2018 neu entwickelten Stadt-Lkw
  • Elektro-Lkw MAN CitE setzt Maßstäbe bei Arbeitsplatzergonomie, Sicherheit und Nachhaltigkeit
  • MAN entwickelt komplett neues CitE Konzept in nur 18 Monaten

Städte stehen beim Thema Verkehr und Lebensqualität vor zunehmenden Herausforderungen. Bis 2050 wird die Stadtbevölkerung weltweit um etwa 50 Prozent zunehmen. Dieses Wachstum bedeutet vor allem immer mehr Liefer- und Entsorgungsverkehr, Lärm, Staus und Emissionen. Die Folge sind immer strengere Gesetze und Vorschriften. Die Anbieter von Transport- und Beförderungsdienstleistungen müssen ihre Arbeitsabläufe darauf ausrichten und gleichzeitig der steigenden Nachfrage nach Transporten Rechnung tragen. Wie kommen Waren trotz strenger Lärm- und Abgasrestriktionen zu den Geschäften in der Stadt? Wie kann Unfällen und Anfahrschäden im stetig dichter werdenden Stadtverkehr vorgebeugt werden? Was erleichtert die tägliche Arbeit des Fahrers, der auf seiner Tour viele dutzende Male ein- und austeigen muss? Mit dem CitE stellt MAN ein Verteilerfahrzeug vor, das hierauf die Antworten liefert.

MAN CitE: Ergonomie im Fokus

Bereits der Einstieg auf der Fahrerseite gerät über die 350 mm niedrige Stufe besonders leicht und komfortabel. Dank des leicht eingezogenen ebenen Fahrerhausbodens kann der Fahrer erst auf dem Sitz Platz nehmen und dann die Beine nachschwenken. Der vollständig ebene Fahrerhausboden schafft maximale Bewegungsfreiheit in der Kabine. Der Fahrer hat so freien Durchgang zur Beifahrerseite. Hier bietet der CitE mit seiner großen, elektrisch öffnenden Schwenk-Schiebetür besonders beim Parken in zweiter Reihe beste Arbeitsbedingungen.

Sie gibt den kompletten Türausschnitt in Breite und Höhe frei. Die selbstständig hochklappende Sitzfläche des Beifahrersitzes schafft zusätzlich Raum für den Durchgang. So kann der Fahrer aufrecht und anstrengungsfrei, ohne sich festhalten zu müssen, mit nur einem Schritt ein- und aussteigen. Bei zahlreichen Anlieferadressen pro Tour ein unschätzbarer Vorteil. Beim Öffnen benötigt die Schiebetür außerdem nur sehr wenig Raum zur Seite. So gelingt auch das Entladen in engen Parklücken oder beim Anhalten in zweiter Reihe problemlos.

Als Meister der Ergonomie zeigt sich der CitE auch während der Fahrt. Rund um den Fahrerarbeitsplatz sind alle Anzeigen in direktem Blickbereich. Das Display ist für die optimale Visualisierung aller Fahrinformationen volldigital ausgelegt. Die logisch nach Bedienhäufigkeit angeordneten Schalter sind leicht aus normaler Sitzposition heraus zu erreichen, ebenso wie Getränkehalter und Ablagen. Dazu gehört ein Halter im Mittelbereich, hinter dem eine Kühlbox oder ein Getränkekasten sicher verstaut werden kann. Dahinter an der Rückwand steht dem Fahrer eine geräumige Ablage zur Verfügung. Auf beiden Radkästen findet der Fahrer Ablageflächen z.B. für eine Tasche. Ein Getränkehalter ist griffgünstig direkt am Fahrersitz positioniert. Weiter unten kann ein Klemmbrett mit Lieferpapieren sicher verstaut werden. Über dem Fahrer befindet sich außerdem eine große Dachablage mit einem über die Tür herumgezogenen offenen Fach. Eine weitere große Ablage in der Armaturentafel zieht sich bis zur Beifahrerseite. Lieferpapiere finden darüber hinaus direkt auf der Armaturentafel einen sicheren Platz. Im Unteren Bereich der Türverkleidung ist eine große Schale integriert, die auch 2 Getränkeflaschen (bis 1,5l PET Flasche) aufnehmen kann. Oberhalb des Türgriffs befindet sich eine zusätzliche kleine offene Ablage.

Damit der Fahrer sich auch Nachts problemlos zurecht findet, ist die Kabine optimal für den Arbeitseinsatz beleuchtet. Darunter fallen die Kabinenbeleuchtung ebenso wie Beleuchtungen für die Ablagen.

In unmittelbarer Sicht- und Griffweite des Fahrers steht ein universeller Tablet-/ Smartphonehalter in der Armaturentafel bereit.

Damit lässt sich ein kundenspezifisches Tablet oder Smartphone in den Fahrerarbeitsplatz so integrieren, dass die logistischen und auf den Warenfluss orientierten Prozesse in den Arbeitsablauf optimal eingebunden werden. Losgelöst vom Fahrzeug kann das Device im kundeneigenen Netzwerk betrieben werden. USB Ladesteckdosen sind unmittelbar neben dem Halter vorgesehen. So werden kundenbezogene Funktionen für den Fuhrpark,, wie z.B. ein digitaler Lieferschein, optimal in den Workflow integriert.

Die Klimatisierung des CitE ist für die besonderen Anforderungen im städtischen Lieferverkehr ausgelegt. Viele Male pro Tour steigt der Fahrer ein und aus und ist ständig in Bewegung. Die Türen sind häufig geöffnet. Im Winter entweicht dadurch viel Wärme, im Sommer steigt der Kühlbedarf – für ein Elektrofahrzeug bedeutet das einen unerwünschten Energieverlust. Daher setzt das Klimatisierungskonzept des MAN CitE auf eine reduzierte Kabinenklimatisierung und stattdessen auf Kontaktwärme bzw. Belüftung durch den Fahrersitz. Im Sommer wir durch die Belüftung Hitze und Schweiß abtransportiert, im Winter ist die unmittelbare Wärme durch den Sitz angenehm und entlastet den Bewegungsapparat. Bei kalter Witterung wärmt zusätzlich eine Lenkradheizung die Hände des Fahrers.

MAN CitE: Sicherheit rundum

Bei einem Stadt-Lieferfahrzeug bedeutet Sicherheit vor allem uneingeschränkte Sicht auf den umgebenden Verkehr und andere Verkehrsteilnehmer. Insbesondere zu Radfahrern und Fußgängern ist für den Fahrer der direkte Blickkontakt wichtig, um eine Situation, z.B. beim Abbiegen, richtig einschätzen zu können. Diese Kriterien hat MAN bei der Konzeption des CitE konsequent berücksichtigt. Die rundherum tief heruntergezogenen Fensterflächen gewähren dem Fahrer eine maximale direkte Sicht nach außen. Dank der niedrigen Sitzposition kann er buchstäblich auf Augenhöhe Blickkontakt mit Fußgängern oder Radfahrern aufnehmen. Damit er zugleich freien Blick auf hoch montierte Ampelanlagen und Beschilderungen hat, ist das Frontscheibenblickfeld an der Beifahrerseite weit nach oben gezogen. Da im dichten urbanen Verkehr aber nicht nur der Blick nach vorne und zu den Seiten wichtig ist, sondern auch, was rund um das Fahrzeug passiert, steht dem Fahrer im CitE 18 ein 360 Grad Bird-View-Kamerasystem zur Verfügung. Eine Rundumsicht aus Vogelperspektive um das gesamte Fahrzeug wird auf dem großen zentralen Display des integrierten Entertainment- und Navigationssystems angezeigt. Fußgänger oder Fahrradfahrer, aber auch Hindernisse wie geparkte Fahrzeuge, sind somit beim langsamen Fahren und Rangieren stets im Blick des Fahrers. Als wirkungsvolle Maßnahme gegen Unfälle, die ihre Ursache im Toten Winkel haben, verfügt der CitE außerdem über ein neues Spiegelersatzsystem. Kameras auf beiden Seiten des Fahrzeugs liefern dabei Echtzeitbilder auf zwei im Sichtfeld des Fahrers verbaute Displays und vermindern damit den Toten Winkel. Mit einem Blick kann der Fahrer so die komplette Situation erfassen, für die ansonsten Rück-, Weitwinkel- und Rampenspiegel nötig sind. Die verwendete Kameratechnik ermöglicht eine hochaufgelöste Darstellung des Umfelds unabhängig vom Tageslicht, sodass der Fahrer eine bessere Sicht bei Nacht und wechselnden Lichtverhältnissen hat. Zudem sinken die Einschränkungen durch zum Beispiel Beschlagen, Verschmutzung oder Sonnenblendung im Gegensatz zum Spiegel. Das erhöht die Sicherheit zusätzlich und reduziert gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit von Anfahrschäden und damit die Reparaturkosten.

MAN CitE: Vollelektrisch durch die Stadt

MAN hat den CitE konsequent als elektrisch angetriebenen Stadtlieferwagen konzipiert. Der Wegfall des Dieselantriebsstrangs mit einem Verbrennungs-Motor über der Vorderachse ermöglichte die Gestaltung eines Niederflurfahrzeugs mit sehr niedrigem Boden und maximaler Bewegungsfreiheit für den Fahrer in der Kabine. Den Antrieb des CitE übernimmt ein zentral angeordneter Elektromotor aus dem eMobility-Baukasten von MAN. Die Lithium Ionen Batterien sitzen unter dem Fahrzeugrahmen und verhelfen dem CitE zu einer Reichweite von mindestens 100 Kilometern – ausreichend für eine Tagestour im städtischen Lieferverkehr. Das Fahrgestell ist komplett verkleidet, was die Sicherheit für andere Verkehrsteilnehmer weiter erhöht. Zudem gewährleistet dies einen besseren Schutz der Batterien bei Unfällen. Klare Zielsetzung beim CitE war es, dass er trotz seines individuellen Konzeptes mit Standard-Aufbauten mit herkömmlicher Konstruktion bestückt werden kann. Grundsätzlich ist der CitE somit mit allen für den Stadtlieferverkehr typischen Aufbauanwendungen denkbar, im ersten Schritt liegt der Fokus aber auf Trockenfrachtkoffern für die Verteilung von Waren und Gütern an kleine Geschäfte. Konstruktiv ist in der Kabine grundsätzlich bei Bedarf auch ein Durchstieg in den Aufbau vorgesehen. Der MAN CitE ist zudem mit speziellen Designreifen von Continental ausgestattet. Die eigens auf das Layout des CitE abgestimmte Reifenstudie Conti e.MotionPro verfügt über ein speziell angefertigtes Profil und fügt sich mit seinen auffallend blauen Streifen auf der Seitenwand und blaue Rillengründe auf dem Laufstreifen perfekt in das Design des CitE ein.

MAN CitE: Das Unmögliche möglich gemacht!

Der MAN CitE ist nicht nur als Fahrzeugkonzept ein völlig neuer Ansatz mit vielen innovativen und Ideen, die von Hergebrachtem abweichen. Bei seiner Entstehung selbst beschritten die Entwickler völlig neue Wege. Denn zu Beginn schienen die Projektanforderungen kaum umsetzbar: In weniger als zwei Jahren sollte ein vollständig neu entwickelter und konsequent an den Anforderungen des städtischen Verteilerverkehrs ausgerichteter fahrfähiger Elektro-Lkw entstehen – normalerweise ein Projekt, das von der ersten Skizze bis zur Enthüllung des fertigen Fahrzeugs rund fünf Jahre in Anspruch nimmt. Schnell war dem Entwicklungsteam klar, dass dies nur mit innovativen Ansätzen der Arbeitsorganisation möglich ist. Die Lösung fanden sie im Bereich der Softwareentwicklung mit ihren vergleichsweise kurzen Produktentwicklungszyklen. Agile Arbeitsweisen sind dabei der Schlüssel, um komplexe Projekte flexibel zu steuern, den bürokratischen Aufwand so gering wie möglich zu halten und wenig starre Regeln aufzubauen. Auf dieser Grundlage wurde ein crossfunktionales Team aufgesetzt, das mit der agilen Scrum-Methode seine Arbeit flexibel und dynamisch organisierte. Regelmäßige Reviews mit allen Projektbeteiligten beschleunigten Entscheidungsprozesse deutlich. Mithilfe des agilen Ansatzes konnte der MAN CitE so in nur rund 18 Monaten umgesetzt und schließlich auf der IAA 2018 fahrfertig präsentiert werden. Dieser Erfolg ist die außergewöhnliche Leistung eines hochmotivierten Teams, das mit dem MAN CitE neue Maßstäbe für Sicherheit, Arbeitsplatzergonomie und Nachhaltigkeit im städtischen Verteilerverkehr gesetzt hat. MAN stellt den CitE auf der IAA 2018 zunächst der Öffentlichkeit vor. Bei entsprechender positiver Reaktion und Nachfrage ist die Produktion weiterer Fahrzeuge auf Basis des MAN CitE eine mögliche Option.

 

 

Platooning in der Logistikbranche: Weltweit erster Praxiseinsatz vernetzter Lkw-Kolonnen auf der A9

 

Als weltweit erster Logistikanbieter hat DB Schenker gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern MAN Truck & Bus und der Hochschule Fresenius am 25. Juni 2018 zwei digital vernetzte Lkw in den Praxiseinsatz geschickt.

 

  • Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: „Wir bringen die Technik von morgen auf die Straße von heute.“
  • Forschungsprojekt von DB Schenker, MAN Truck & Bus und Hochschule Fresenius in die Praxisphase gestartet
  • MAN übernimmt damit eine federführende Rolle bei Automatisierung und Digitalisierung von Nutzfahrzeugen

Im Beisein von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer startete ein sogenanntes Lkw-Platoon von der DB Schenker Niederlassung in Neufahrn bei München über das digitale Testfeld A9 nach Nürnberg. Gefördert wird das Pilotprojekt mit rund zwei Millionen Euro durch den Bund. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: „Ein visionäres Forschungsprojekt für unser Digitales Testfeld Autobahn A9. Der Straßengüterverkehr startet damit in seine automatisierte und vernetzte Zukunft. Wir bringen die Technik von morgen auf die Straße von heute, erproben das intelligente Zusammenspiel von Mensch, Maschine und Material. Unsere Chancen: Die Logistikprozesse – von der Rampe bis zum Kunden – können noch sicherer, effizienter, umweltfreundlicher werden. Und der Lkw-Fahrer kann zur modernen Logistikfachkraft im Digital-Truck werden.“

Strategische Partnerschaften als Innovationstreiber

Damit haben am 25. Juni die regelmäßigen Testfahrten der vernetzten Lkw auf der 145 Kilometer langen Strecke begonnen. Bis Anfang August wird noch ohne Ladung geprobt. Danach werden die Platoons täglich mit bis zu drei Fahrten im Logistik-Alltag unterwegs sein, beladen mit Stückgut wie Maschinenteilen, Getränken oder Papier.

Damit leisten die Projektpartner Pionierarbeit. „Der erstmalige Einsatz von Lkw-Platoons in Deutschland setzt neue Maßstäbe im Logistikmarkt von denen in erster Linie unsere Kunden profitieren“, so Alexander Doll, DB-Vorstand für Güterverkehr und Logistik. „Mit diesem Projekt zeigt DB Schenker, worauf es für Unternehmen in der ganzen Welt künftig ankommt: Innovationen voranbringen durch neue Partnerschaften.“

DB Schenker erweitert durch den Einsatz der Technik sein digitales Geschäftsmodell. „Heute haben wir als DB einmal mehr eine neue Technologie auf die Straße gebracht. Mit dem Platooning-Projekt bauen wir unsere Vorreiterrolle im Bereich des autonomen und vernetzten Fahrens weiter aus“, betonte Prof. Dr. Sabina Jeschke, DB-Vorstand für Digitalisierung und Technik.

Technologieeinsatz bisher einmalig

Mit MAN Truck & Bus und DB Schenker kooperieren zwei weltweit führende Unternehmen ihrer Branchen, um gemeinsam das Thema Automatisiertes Fahren voranzutreiben. „Es geht nicht nur um die Anwendung einer Technologie. Es geht um ihre sinnvolle Einbindung in die gesamte Logistikkette. Die Erkenntnisse aus dem gemeinsamen Projekt sind ein wichtiger Schritt hin zur Serienentwicklung. MAN übernimmt damit eine federführende Rolle bei Automatisierung und Digitalisierung von Nutzfahrzeugen“, sagte Joachim Drees, Vorsitzender des Vorstands der MAN Truck & Bus AG.

Während der bisher einzigartigen Praxistests wird die Platooning-Technik für den Logistikeinsatz weiter optimiert, zum Beispiel hinsichtlich der Systemsicherheit, des Kraftstoffverbrauchs und der besseren Nutzung des Platzes auf der Autobahn. Die Projektpartner erhoffen sich außerdem einen Erkenntnisgewinn zu der gesellschaftlichen Akzeptanz der vernetzen Fahrweise sowie verkehrspolitischen und infrastrukturellen Voraussetzungen.

Der Mensch weiterhin im Mittelpunkt

Seit Beginn der Zusammenarbeit im Mai 2017 und der offiziellen Übergabe der Testfahrzeuge durch MAN im Februar dieses Jahres wurden die Lkw-Fahrer durch intensive Schulungen auf ihre Rolle im Projekt vorbereitet. Die psychosozialen und neurophysiologischen Auswirkungen der neuen Technologie auf die Fahrer im Platoon erforscht die Hochschule Fresenius mit einer begleitenden Studie. So werden wichtige Erfahrungen der Lkw-Fahrer miteinbezogen und ihr Berufsbild weiterentwickelt. „Es ist offensichtlich, dass die Digitalisierung des Mobilitäts- und Transportsystems zu völlig neuen Anforderungen für die Beschäftigten der Branche führt“, sagte Prof. Dr. Christian Haas, Leiter des Institutes für komplexe Systemforschung an der Hochschule Fresenius. „Wir hoffen, dass unsere Erkenntnisse auch zum besseren Verstehen und Gestalten anderer digitalisierter Mensch-Maschine Schnittstellen beitragen können.“

Platooning: Funktionsweise und Nutzen

Unter Platooning versteht man ein Fahrzeug-System für den Straßenverkehr, bei dem mindestens zwei Lkw auf der Autobahn mit Hilfe von technischen Fahrassistenz- und Steuersystemen in geringem Abstand hintereinanderfahren können. Alle im Platoon fahrenden Fahrzeuge sind durch eine sogenannte elektronische Deichsel mittels einer Car-to-Car-Kommunikation miteinander verbunden. Das führende Fahrzeug gibt die Geschwindigkeit und die Richtung vor.

 

Rückendeckung – MAN entwickelt fahrerloses Absicherungsfahrzeug für Autobahnbaustellen

 

Rund 44 Prozent aller Unfälle auf deutschen Autobahnen mit Lkw-Beteiligung passieren auf der rechten Spur oder auf dem Standstreifen. Auffahrunfälle auf die Absicherungsfahrzeuge für Wanderbaustellen des Straßenbetriebsdienstes gehören regelmäßig dazu. Obwohl die auffällig kommunalorangen Fahrzeuge einen Anhänger mit einer vier Meter hohen, beleuchteten Warn- bzw. Absperrtafel hinter sich herziehen, werden sie übersehen oder zu spät erkannt – leider oft mit schwerwiegenden Folgen.

 

  • Forschungsprojekt „aFAS“ untersucht technische Machbarkeit für automatisiertes Fahren
  • MAN und sieben Partner aus Industrie, Forschung und Verwaltung stellen Weichen für Zukunft der Mobilität
  • MAN TGM 18.340 als fahrerloses Absicherungsfahrzeug
  • Projekt im Juni 2018 erfolgreich abgeschlossen

MAN Truck & Bus und sieben weitere Partner aus Industrie, Forschung und Verwaltung entwickelten deshalb innerhalb des Forschungsprojekts "aFAS" einen zukunftsweisenden mobilen Lösungsansatz für dieses Sicherheitsrisiko: „Rückendeckung“, die in gefährlichen Situationen keinen Menschen am Lenkrad benötigt. Denn "aFAS" steht für "automatisch fahrerlos fahrendes Absicherungsfahrzeug für Arbeitsstellen auf Bundesautobahnen" und beschreibt den Prototyp eines Absicherungsfahrzeugs, das, wie der Name schon verrät, vollautomatisiert und fahrerlos den mobilen Baustellen auf dem Seitenstreifen folgen kann und das Baustellenpersonal sowie weitere Baustellenfahrzeuge gegen den fließenden Verkehr absichert.

Das Forschungsprojekt begann bereits 2014, war auf vier Jahre ausgelegt und wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit insgesamt ca. 3,4 Mio. Euro gefördert. Es untersuchte erstmals vollumfänglich die technische Machbarkeit, betrachtete aber ebenso inwieweit aktuelle Normen und Gesetzesgrundlagen abgeändert werden müssten und natürlich auch, wie sich ein Realbetrieb auf öffentlichen Straßen auswirkt.

MAN entwickelte in Zusammenarbeit mit weiteren technischen Projektpartnern das automatisiert fahrende Absicherungsfahrzeug und war dabei für die Themen Fahrfunktion, Funkkommunikation, HMI (Human Machine Interface) und Gesamtfahrzeug verantwortlich.

Als Versuchsträger kam ein MAN TGM 18.340 zum Einsatz, der mit Kameras und Radaren zur Umfeldwahrnehmung sowie diversen Assistenzsystemen ausgestattet wurde. Auch Lenk- und Bremssystem, Sensorik und die steuernde Software mussten strengste Kriterien erfüllen. Realisiert wurde das Prototypenfahrzeug weitgehend mit Serienkomponenten, sowohl für die reguläre Steuerung, als auch bei der Umsetzung funktionaler Sicherheitsaspekte. Eine zusätzliche, speziell entwickelte Umgebungssensorik mit hohem Sicherheitslevel und einer integrierten, zuverlässigen Objekt- und Fahrstreifenerkennung ermöglichte es überdies, Daten zu Streckencharakteristik und Verkehrssituation zu analysieren. Die Datenkommunikation zwischen Arbeitsfahrzeug vorne und Absicherungsfahrzeug hinten erfolgte über W-LAN und Displays in beiden Fahrzeugen zeigen den Betriebszustand des fahrerlosen Prototyps an.

Nachdem der Fahrer alle Systeme aktiviert und das Fahrerhaus des TGM verlassen hat, lenkt, beschleunigt und bremst dieser eigenständig und folgt dem vorausfahrende Fahrzeug in einem definierten Abstand. Bei Störungen bleibt er automatisch stehen. Für das Passieren von kritischen Stellen, wie Ein- oder Ausfahrten, kann der Prototyp bis auf wenige Meter an das vordere Fahrzeug herangeholt und digital „angekoppelt“ werden.

Nachdem das System in den ersten Jahren zuerst auf MAN-Teststrecken und im zweiten Halbjahr 2017 auf abgesperrten Baustellenabschnitten in Hessen getestet wurde, ging das Fahrzeug zurück zu den Entwicklern nach München. Anhand der gewonnenen Erfahrungen konnte der MAN TGM-Prototyp weiter optimieren werden und war dann seit Anfang April 2018 im realen Pilotbetrieb auf hessischen Autobahnen unterwegs.

Im Juni wurde das „aFAS“-Projekt erfolgreich abgeschlossen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fließen bei MAN in zukünftige Serienentwicklungen und weitere Test- und Forschungsprojekte zum Thema automatisiertes und autonomes Fahren, wie etwa Platooning, ein.

 

 

Transport 4.0 – mit den neuen MAN DigitalServices startet das Flottenmanagement der Zukunft

 

Mit der Einführung der neuen Sparte MAN DigitalServices bietet MAN passgenaue digitale Dienste und Anwendungen exklusiv für MAN-Fahrzeuge. Mischflottenbetreiber können, auf Basis der cloudbasierten offenen Logistikplattform RIO, mit den umfassenden MAN DigitalServices ihre MAN Fahrzeuge und weitere Marken auf allen Ebenen vernetzen und so noch effizienter nutzen. Gleichzeitig sind die MAN DigitalServices Anwendungen explizit funktional und alltagstauglich konzipiert sowie äußerst benutzerfreundlich gestaltet.

 

  • MAN DigitalServices auf Basis der RIO-Plattform exklusiv für Fahrzeuge von MAN
  • MAN DigitalServices bieten umfassende Anwendungen für zukunftsfähiges Flottenmanagement
  • Intelligente digitale Dienste machen moderne Flotten noch wirtschaftlicher und ökologischer

Zukünftige wirtschaftliche Herausforderungen meistern und dabei stetig steigende ökologische und gesellschaftliche Ansprüche erfüllen – das Transportgewerbe 4.0 steht vor vielschichtigen Aufgaben die weit mehr bedeuten, als das bloße „Güter von A nach B bringen“. Digitalisierung, effizientes Flottenmanagement, Synergieeffekte und umfassende Vernetzung sind die Stichworte, wenn es um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Transportunternehmen geht. Hier unterstützt MAN DigitalServices seine Kunden mit einem ständig wachsenden Portfolio an optimal auf MAN Fahrzeuge zugeschnittenen digitalen Diensten, die dabei helfen, alle Kostenfaktoren, die in die TCO (Total Cost of Ownership) einfließen, im Blick zu behalten und zu optimieren.

MAN DigitalServices baut auf RIO, der cloudbasierten digitalen Plattform für Logistikanwendungen die MAN auf der IAA 2016 vorstellte, auf. Mit der dazugehörigen RIO-Box als system- und herstellerunabhängige Hardware ist die Connectivity-Lösung für das Transportgewerbe inzwischen so erfolgreich, dass auch andere Fahrzeugmarken damit ausgestattet werden.

In allen neuen MAN-Lkw der Euro-6-Baureihe wird die RIO-Box serienmäßig verbaut und ihre Besitzer können, nach einer Registrierung auf der RIO-Plattform die digitalen Grundfunktionen der MAN Essentials kostenlos nutzen. Der Anwender erhält über seinen Computer verschiedenste Informationen über das jeweilige Fahrzeug: zum Beispiel den aktuellen Standort mit Anzeige auf einer digitalen Landkarte, aktuelle Geschwindigkeit, Kilometerstand, Betriebsdauer, Durchschnittsgeschwindigkeit- und Gewicht oder auch Analysen zum Kraftstoffverbrauch. Diese Daten sind für 10 Tage abrufbar. Durch die Erweiterung „Advance“, können weitere Daten analysiert werden. Diese Erweiterung kann über einen Onlineshop, dem MAN Marketplace, erworben werden.

Mit der MAN ServiceCare-Anwendung erhalten Kunden ein proaktives Tool für perfektes Wartungsmanagement ihrer Flotte. Die RIO-Box liefert alle wartungsrelevanten Daten des Fahrzeugs an MAN ServiceCare. Der Nutzer und seine betreuende MAN-Werkstatt erhalten automatisch Hinweise zu Service-Intervallen oder demnächst anstehenden Wartungsbedarf an Verschleißkomponenten. Der Flottenbesitzer kann so immer den aktuellen Zustand seiner Fahrzeuge einsehen bzw. abrufen, egal wo diese sich befinden. Die Werkstatt andererseits bekommt via MAN ServiceCare einen Statusüberblick und kann für ihren Kunden frühzeitig einen Termin koordinieren. Überraschend aufleuchtende Service-Signale im Display, lange Standzeiten in der Werkstatt oder Warten auf Ersatzteile gehören dem analogen Zeitalter an.

Selbstverständlich wird MAN ServiceCare immer weiterentwickelt und zwar mit klarem Fokus auf den alltäglichen und realen Kundenbedarf. Eine erste Zusatzleistung ist deshalb die Ferndiagnose des Lkw. Sie ermöglicht, die Ursache für eine eventuelle Panne schon so weit einzugrenzen, dass der Monteur bereits bevor er losfährt beurteilen kann, ob eine Reparatur vor Ort machbar ist und welche Ersatzteile und Werkzeuge er mitbringen muss. Das spart im Notfall wertvolle Zeit und damit Geld.

Doch MAN DigitalServices hat nicht nur das Fahrzeug im Blick, sondern auch die Sozial- und Verwaltungsvorschriften der Branche. Mit der Anwendung MAN Compliant lassen sich standortunabhängig und vollautomatisch die gesamten Daten des digitalen Tachographen des Fahrzeugs (Fahrerkarte alle sieben Tage, Massenspeicher alle 30 Tage) herunterladen. Dies war bisher nur vor Ort, etwa am Firmensitz, möglich. Auch hier gibt es eine Advanced-Funktion, mit der die Daten sogar 25 Monate gespeichert, analysiert und verwaltet werden können. Dies entspricht dem gesetzlich vorgegebenen Zeitraum von zwei Jahren, über den Transportunternehmen die Daten aufbewahren müssen.

 

 

Von der Zukunft sprechen – MAN „M-PULSE“

 

„Die entscheidenden M-PULSE geben“ – unter diesem Claim bündelt MAN die Kommunikation seiner Zukunfts- und Innovationsthemen auf der Plattform MAN „M-PULSE“. Dabei liegt der Fokus darauf, sowohl bei MAN-Kunden als auch der breiten Öffentlichkeit das Bewusstsein für MAN als Vorreiter für zukunftsweisende Technik im Nutzfahrzeugbereich zu schaffen.

 

  • MAN bündelt Kommunikation von Zukunftsthemen
  • MAN „M-PULSE“ als Plattform für alle MAN Innovationen

Das Label MAN „M-PULSE“ steht dabei für nachhaltige Mobilität und die Vision einer emissionsfreien Zukunft. Es soll den steten Pioniergeist der MAN-Historie ins Morgen transportieren und den Bekanntheitsgrad aller MAN Projekte, Produkte und Dienstleistungen rund um die innovativen Themen kontinuierlich steigern.

Unter dem Label kommuniziert MAN zukünftig verschiedenste Themen: Alternative-Antriebslösungen, wie Hybrid- und CNG-Technologie in Bussen von MAN und Neoplan, das umfassende Beratungs- und Serviceangebot – vom Fahrzeug über die Energieversorgung bis hin zur Routenplanung – rund um Nutzfahrzeug eMobility oder auch neue Infrastruktur- und Mobilitätskonzepte, wie die Kooperation mit dem Council für nachhaltige Logistik (CNL), die den Einsatz von eTrucks im innerstädtischen und stadtnahen Verteilerverkehr erprobt.

MAN „M-PULSE“ umfasst natürlich auch die Erforschung, Entwicklung und erfolgreiche Umsetzung von effizienten und wirtschaftlichen Transportlösungen der, gar nicht mehr so fernen, Zukunft: Autonomes Fahren oder Platooning im Fahrzeugbereich oder die, von MAN gelaunchte, cloudbasierte und markenoffene Logistikplattform RIO und die MAN Digital Services als digitale Dienstleistungsangebote.

Mit MAN „M-PULSE“ führt MAN seine Tradition fort – vom Erfinder des Dieselmotors zum Wegbereiter für die Transportwelt von Morgen.