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28
Oktober
2026
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11:10
Europe/Amsterdam

MAN warnt vor gezielter Betrugskampagne mit manipulierten Rechnungen

  • Betrüger manipulieren echte MAN-Rechnungen und ersetzen darin die hinterlegten Bankverbindungen
  • Die gefälschten Rechnungen wirken professionell und werden vermeintlich im Namen von MAN an Kunden versendet
  • MAN rät, Änderungen von Bankdaten und ungewöhnliche Zahlungsaufforderungen immer über bekannte Ansprechpartner zu überprüfen
  • Bei Verdacht sollten Kunden keine Zahlung veranlassen und ihren MAN-Ansprechpartner sowie die Polizei kontaktieren

Die MAN Truck & Bus Deutschland GmbH warnt erneut vor gezielten Betrugsversuchen. Aktuell registriert das Unternehmen eine professionell organisierte Betrugskampagne, bei der Täter echte MAN-Rechnungen manipulieren und mit veränderten Bankverbindungen an Kunden versenden. Ziel ist es, Zahlungen auf Konten der Betrüger umzuleiten.

Dazu kontaktieren die Täter MAN-Mitarbeitende per E-Mail und geben sich als legitime Geschäftskontakte aus. Sie versuchen, Kopien offener Kundenrechnungen und zugehörige Kontaktinformationen zu erhalten. Anschließend verändern sie die Bankdaten auf den Rechnungen und versenden die manipulierten Dokumente an Kunden. Teilweise werden zusätzlich gefälschte Bestätigungen über vermeintlich geänderte Bankverbindungen eingesetzt. Die E-Mails sind dabei häufig professionell und sprachlich einwandfrei gestaltet, sodass klassische Phishing-Merkmale schwer zu erkennen sein können.

Das sollten Kunden jetzt beachten: 

  • Bankverbindungen prüfen: Die Bankverbindungen von MAN Truck & Bus bleiben über viele Jahre stabil und ändern sich nur in Ausnahmefällen. 
  • Änderungen verifizieren: Mitteilungen über geänderte Bankdaten vor einer Zahlung immer über einen etablierten und vertrauenswürdigen Kontakt bei MAN überprüfen.
  • Bei ungewöhnlichen Anfragen nachfragen: Verdächtige Rechnungen oder Zahlungsinformationen über einen separaten Kommunikationsweg, beispielsweise telefonisch über eine bekannte Kontaktnummer, überprüfen. 
  • Im Verdachtsfall nicht reagieren: Nicht direkt auf verdächtige E-Mails antworten und keine Zahlung auf Grundlage ungeprüfter Zahlungsinformationen veranlassen.

MAN bedauert, dass Kundinnen und Kunden durch diese Masche bereits geschädigt wurden. Betroffene Personen können sich an jede Polizeidienststelle wenden. MAN hat rechtliche Schritte eingeleitet.